WHO besorgt über deutsche Bewegungsmuffel

Ungenügend! So das Urteil der WHO zur Fitness der Deutschen. Ein ähnliches Bild bei unserer Psyche. BAD arbeitet mit allen Unternehmen gegen die Trends.

Das kommt nicht überraschend! Millionen Menschen weltweit bewegen sich nicht genug, besonders die Deutschen scheinen besonders bewegungsfaul zu sein.

44 Prozent der Frauen und 40 Prozent der Männer über 18 Jahren müssten sich mehr bewegen, betont die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Vorbild für Deutschland ist Finnland (16 Prozent der Frauen und 17 Prozent der Männer nicht aktiv genug).
 

Empfehlung: 150 Minuten Sport pro Woche

Die WHO empfiehlt mindestens 150 Minuten körperliche Aktivitäten in der Woche für Erwachsene, um Krankheiten vorzubeugen. 27,5 Prozent der Weltbevölkerung verpassen dieses Ziel der WHO zufolge. Für eine körperliche Fitness würde auch bereits Fahrradfahren und zügiges Gehen helfen.
 

Spürbare negative Folgen für die Gesundheit erwartet

Dabei hat der eklatante Bewegungsmangel verheerende gesundheitliche und ökonomische Folgen, befürchtet die WHO. Zwischen 2020 bis 2030 dürften demnach fast 500 Millionen Menschen mangels Bewegung unter anderem Herzkrankheiten, Fettleibigkeit, Diabetes, Depressionen und Demenz entwickeln. Für die medizinische Behandlung der Erkrankungen entstehen der Welt Kosten von rund 27,5 Milliarden Euro, rechnet die WHO vor.
 

Psyche leidet bei Vielen – auch durch den Job

Diese Zahlen bestätigt auch eine aktuelle repräsentativen Studie „Fitness 2022“ der Versicherung pronova BKK, die Körper und Psyche berücksichtigt: Insgesamt würden demnach 65 Prozent der Deutschen nach zwei Jahren Pandemie gesundheitliche Folgen bei sich wahrnehmen.

Neben Bewegungsmangel (35 Prozent) und Rücken- sowie Nackenschmerzen (27 Prozent) stellt ein Viertel der Deutschen psychische Probleme bei sich fest: Ein Viertel der Beschäftigten stuft die eigene Gefährdung für einen Burnout inzwischen als hoch ein – 2018 waren es noch 14 Prozent.

Bei 44 Prozent der Beschäftigten in der EU ist zudem der arbeitsbedingte Stress infolge der Pandemie gestiegen, besagt eine weitere aktuelle Umfrage der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA).

Die spürbaren Folgen durch Stress und Überlastung laut pronova BKK: Rückenschmerzen (24 Prozent), häufige Erschöpfung und Müdigkeit (23 Prozent), innerliche Anspannung (23 Prozent) sowie Schlafstörungen und Lustlosigkeit (22 Prozent) diagnostizierten die Befragten bei sich.
 

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BAD schult gesundheitsförderliches Verhalten

Mit diesem interaktiven Angebot kann das Gesundheitsbewusstsein nachhaltig gestärkt und darüber hinaus ein innovatives Zeichen im BGM gesetzt werden. Denn die Teilnehmenden erfahren sich während dieser virtuellen Rundgänge als Expert*innen ihres eigenen Lebens und sie werden mithilfe kleiner Anregungen und Tipps von Fachleuten befähigt, aktiv das Beste aus ihrer Situation zu machen.

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