Coronavirus: Leben und Arbeiten in unsicheren Zeiten, solange ein Impfstoff fehlt
 

Corona: Leben und Arbeiten in unsicheren Zeiten

Coronavirus (COVID 19 | SARS-CoV-2)

Man nimmt an, dass das neuartige Coronavirus von Fledermäusen stammt. Ob andere Tierarten als Zwischenwirte des Virus zwischen Fledermaus und Mensch dienen, ist noch nicht bekannt. Derzeit wird davon ausgegangen, dass sich die ersten Erkrankten Anfang Dezember 2019 auf einem Markt in Wuhan in der Provinz Hubei, China, angesteckt haben.

Anfänglich war der Coronavirus unter dem Namen 2019-nCoV bekannt. Auf Grund einer gewissen genetischen Verwandtschaft mit dem SARS-CoV wurde er in SARS-CoV-2 (Severe Acute Respiratory Syndrome Corona Virus 2) umbenannt; Die durch das Virus ausgelöste Erkrankung lautet gemäß WHO COVID-19 (coronavirus disease 2019).

Was ist SARS-CoV-2?

Das Virus stammt aus der Familie der Coronaviren. Es gibt hunderte verschiedene Coronaviren. Sie können Tiere (Vögel, Säugetiere) und Menschen infizieren. Sie verursachen harmlose leichte Erkältungen sowie auch schwerwiegende Atemwegserkrankungen mit tödlichem Verlauf.


Arbeitsschutzstandard COVID-19

Arbeitsschutzstandard COVID-19: In der Pandemie wurden für alle Unternehmen Mindestregeln zu Abstand und Hygiene festgelegt.
DER NEUE SARS-COV-2-Arbeitsschutzstandard

Sicherheit und Gesundheitsschutz haben oberste Priorität, wenn es um Arbeit in Zeiten der Corona-Pandemie geht. Dem Arbeitsschutz kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Mit dem SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard wurden Mindeststandards entwickelt, die für alle Beschäftigte und Unternehmen verbindlich gelten.

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Coronavirus: Wissenswertes auf einen Blick

Sowohl Tier zu Mensch-, als auch Mensch zu Mensch-Übertragungen sind bei COVID-19 nachgewiesen. Folgende Infektionswege sind demnach wahrscheinlich:

  • Tröpfcheninfektion (z. B. feinste Husten-Tröpfchen)
  • Schmierinfektion (z. B. Viren gelangen über kontaminierte Hände auf die Schleimhäute von Augen, Nase und Mund)

Übertragungen über Oberflächen, die kurz zuvor mit Viren kontaminiert wurden, sind allerdings durch Schmierinfektionen denkbar (z.B. Türgriffe). Eine Übertragung über Lebensmittel ist bisher nicht nachgewiesen.

Die Symptome bei Corona sind unspezifisch. Nach bisherigen Berichten des Robert Koch-Instituts (RKI) verlaufen zu 80 Prozent der Coronavirus-Fälle mild mit leichten Erkältungssymptomen – Fieber, Husten, Schnupfen, Erkältung, Erschöpfung, Hals-, Kopf-, Bauch- und Gliederschmerzen und Atemnot. Weitere Symptome laut RKI: Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Konjunktivitis, Hautausschlag, Lymphknotenschwellung, Apathie und Somnolenz. Es kann jedoch durch SARS-CoV-2 / COVID-19 auch zu einer sehr schweren und zum Teil tödlich verlaufenden Atemwegserkrankung kommen.

Bei ungeschütztem, engem Kontakt mit einer an COVID-19 erkrankten Person hatten, sollten sich Betroffene auch ohne Symptome an das zuständige Gesundheitsamt wenden. Enger Kontakt bedeutet, dass man mindestens 15 Minuten mit dem Erkrankten gesprochen hat bzw. angehustet oder angeniest worden ist, während dieser ansteckend gewesen ist. An COVID-19 erkrankte Personen sind etwa schon zwei Tage vor Symptombeginn ansteckend

Geben Sie auf der Website des Robert Koch-Instituts Ihre Postleitzahl oder Ihren Ort ein, und finden Sie schnell die Kontaktdaten Ihres Gesundheitsamtes: tools.rki.de/plztool/.

Beim Auftreten von akuten Atemwegssymptomen, sollten die Husten-und Niesregeln sowie eine gute Händehygiene beachtet werden. Auch eine telefonische Information an den Hausarzt oder an den ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117) ist zu empfehlen.

Weitere wichtige Telefonnummern/Hinweise

  • Einheitliche Behördennummer – Bürgerhotline: 115
  • Unabhängige Patientenberatung Deutschland: 0800 0117722

 

Allgemeine Informationen finden Sie hier:

 

Die Charité in Berlin stellt einen Online-Fragebogen zur Verfügung, welcher als Entscheidungshilfe dienen soll, wenn Sie unsicher sind, ob Sie Ihren Arzt kontaktieren sollten: covapp.charite.de

Im B·A·D-Gesundheitszentrum werden grundsätzlich keine Tests auf Corona- und Influenzaviren durchgeführt.

Sie liegt im Mittel (Median) bei 5–6 Tagen (Spannweite 1 bis 14 Tage). Infizierte Personen können jedoch schon vor Ausbruch der COVID-19-Krankheit ansteckend sein (RKI 10.03.2020).

Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt laut Robert Koch-Institut (RKI) insbesondere mit zunehmendem Alter zu sowie bei Personen mit gewissen (Vor-) Erkrankungen.

  • Alter: Ab 50-60 Jahre
  • Lifestyle: Raucher
  • (Vor-) Erkrankungen:
    • der Lunge (z. B. Asthma, COPD, chronische Bronchitis)
    • der Leber (z. B. Hepatitis, Leber-zirrhose)
    • des Herz-Kreislauf-Systems (z. B. Bluthochdruck, Herzschwäche)
    • der Nieren (z. B. bei Dialysepflicht)
    • Stoffwechselerkrankungen (z. B. Diabetes mellitus)
    • Krebserkrankungen
    • Geschwächtes Immunsystem (z. B. Organtransplantierte, Einnahme von Medikamenten wie Cortison, fehlende Milz)

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt – unabhängig von der Corona-Pandemie - für alle Personen, die ein erhöhtes Risiko für Pneumokokken-Erkrankungen haben, eine entsprechende Impfung.

Prioritär geimpft werden sollen:

  • Personen mit Immunschwäche
  • Personen mit chronischen Atemwegserkrankungen (z.B. Asthma oder COPD)
  • Senioren ab 70 Jahren
  • Säuglinge und Kleinkinder bis zum Alter von 2 Jahren

Zudem sollten Personen, die sich in einem Corona-Risikogebiet oder besonders betroffenem Gebiet aufgehalten haben, unnötige Kontakte vermeiden und wenn möglich, nach Rücksprache mit dem Arbeitgeber, zu Hause bleiben.

  • Bei Anordnung des Gesundheitsamts
  • Bei engem Kontakt zu einem Erkrankten mit einer laborbestätigten COVID-19-Diagnose innerhalb der letzten zwei Wochen
  • Wenn Sie Symptome haben, die auf eine Infektion mit dem Coronavirus hinweisen und auf Ihr Testergebnis warten oder darauf warten, getestet zu werden.

Wenden Sie sich bei Fragen an das zuständige Gesundheitsamt.

Stefan Neumann, Kaufmännischer Geschäftsführer bei Brückner Maschinenbau. BAD hat den Kunden u.a. mit einem Pandemieplan sehr frühzeitig unterstützt

Best Practice

„Neu erstellter Pandemieplan ergänzt optimal unseren Krisenplan“

Brückner Maschinenbau ist eine der vier Führungsgesellschaften der Brückner-Gruppe und weltweit führend in der Folien-Strecktechnologie. Das Geschäft von Brückner Maschinenbau ist stark auf Südostasien und China konzentriert. Mitte Februar, als klar wurde, dass sich die Krise weltweit verschärft, hat B·A·D-Arbeitsmediziner Dr. Bernhard Häusl, stark dazu beigetragen, einen Pandemieplan für den Standort in Siegsdorf zu erstellen. Ein Gastbeitrag von Stefan Neumann, Kaufmännischer Geschäftsführer bei Brückner Maschinenbau.

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Home-Office und mobiles Arbeiten in Coronazeiten: Tipps für  gesundes und sicheres Arbeiten von zuhause

Sicheres und gesundes Arbeiten

Homeoffice / Mobiles Arbeiten

Jeder Zweite arbeitet seit Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland im Homeoffice. Doch wie arbeiten wir zuhause gesund und sicher? Was macht Homeoffice mit unserer Psyche? Wie bleiben wir produktiv und kommunikativ?

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Wo kann ich mich informieren?



B·A·D-Podcast

Sicher arbeiten. Gesund leben.

In unserem B·A·D-Podcast „Sicher arbeiten. Gesund leben.“ fokussiert sich aktuell alles auf das Coronavirus und die Konsequenzen für den Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Arbeitswelt. Ob Bewegung, Homeoffice, Psychologie, Maskenpflicht, Hygienekonzept oder Arbeitsschutzstandard Covid-19: In kurzen Interviews kommen unsere Fachkräfte für Arbeitssicherheit, ArbeitsmedizinerInnen und BeraterInnen Gesundheitsmanagement zu Wort. Informieren Sie sich und holen Sie sich Anregungen für Ihre eigene Arbeit.

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Schutzmaßnahmen vor dem Coronavirus

Allgemeine Verhaltensregeln in Coronazeiten: Wie kann ich mich und andere schützen?

  • Vermeiden Sie Kontakt zu Personen, die Erkältungssymptome oder Fieber aufweisen
  • Vermeiden Sie unnötige und enge Kontakte (Mindestabstand 1,5 - 2 Meter)
  • Verzichten Sie auf das Händeschütteln und Begrüßung mit Küsschen
  • Bleiben Sie zu Hause, wenn Sie krank sind
  • Achten Sie auf regelmäßige Handhygiene
  • Hände aus dem Gesicht halten
  • Lüften Sie die Räume regelmäßig (ca. 4 Mal am Tag für rund 10 Minuten)
  • Tragen Sie ggf. einen Mundschutz
  • Keine unseriösen, zweifelhaften Social-Media-Informationen verbreiten („Fake-News“)
  • Vermeiden Sie die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel
  • Keine privaten Veranstaltungen (Geburtstagsfeiern, Spieleabende o.ä.) organisieren oder besuchen
  • Nach Möglichkeit von zu Hause arbeiten
  • Beachten Sie die Husten- und Nies-Etikette:
    • Niesen und husten Sie in Ihre Armbeuge oder in ein Einmaltaschentuch
    • Führen Sie nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten eine gründliche Händehygiene durch



Tipps für richtiges Händewaschen

Händewaschen senkt tatsächlich die Häufigkeit von Infektionskrankheiten. Um eine ausreichende Wirkung beim Händewaschen zu erzielen, ist die richtige Methode entscheidend.

Das Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt folgenden Ablauf beim Händewaschen:

  • Hände unter fließendem Wasser anfeuchten
  • Hände gründlich einseifen (mindestens 30 Sekunden). Singen Sie dabei zwei Mal "Happy Birthday"
  • Die Seife auf dem Handrücken, den Handgelenken und zwischen den Fingern verreiben
  • Hände unter fließendem Wasser gut abspülen
  • Hände sorgfältig mit einem frischen Einmalhandtuch abtrocknen
  • Das Waschwasser sollte lauwarm sein, da zu heißes Wasser die Haut stark austrocknet.
  • Verzichten Sie auf das Tragen von Armbanduhr, Armbändern oder -reifen sowie Ringen
  • Armaturen und Türklinken auf Toiletten mit Papiertüchern bedienen

Tipps zur richtigen Händedesinfektion

Eine Händedesinfektion kann bei erhöhtem Infektionsrisiko durchaus sinnvoll sein. Auch wenn unterwegs kein fließendes Wasser zur Verfügung steht, ist die Händedesinfektion eine praktische Alternative.

Wenn Sie eine Händedesinfektion als zusätzliche Maßnahme zur Prävention durchführen möchten, können Sie die Händedesinfektionsmittel in kleinen Flaschen günstig erwerben. Hierbei sollten Sie allerdings darauf achten, dass diese Mittel auch ausreichend wirksam sind.


Sinnvoll ist es, auf die Herstellerhinweise zu achten und sich ggf. fachlich beraten zu lassen, z. B. in einer Apotheke. Händedesinfektionsmittel, die vom Robert Koch-Institut (RKI) oder vom Verbund für Angewandte Hygiene (VAH) gelistet sind und das Wirkungsspektrum begrenzt viruzid, begrenzt viruzid PLUS oder viruzid haben, sind sinnvoll.

Gegen Viren wirksame Desinfektionsmittel sind in Apotheken erhältlich (NICHT in Drogerien und Supermärkten).

 

Wissenswertes zur Händedesinfektion

  • Desinfektionsmittel in ausreichender Menge (mind. 3 ml – in Abhängigkeit der Handgröße) in die hohle trockene Hand geben
  • Desinfektionsmittel über sämtliche Bereiche der trockenen Hände einreiben
  • Innen- und Außenflächen einschließlich der Handgelenke, Finger-zwischenräume, Fingerkuppen, Nägel, Nagelfalze und Daumen
  • für die Dauer der Einwirkzeit feucht halten, ggf. Desinfektionsmittel nachnehmen
  • Das Händedesinfektionsmittel bis zur vollständigen Abtrocknung in die Hände einmassieren. Dies dauert im Allgemeinen etwa 30 Sek. (Singen Sie zwei Mal Happy Birthday).

Händedesinfektionsmittel bestehen überwiegend aus Alkohol. Dazu kommen rückfettende Substanzen und ggf. Duftstoffe. Durch die Händedesinfektion erleidet die Haut nur einen geringen Fettverlust und keine pH-Wert-Veränderung. Der Säureschutzmantel bleibt intakt.

Entgegen seinem Ruf sind Hautschädigungen durch Händedesinfektionsmittel äußerst selten. Allergien gegen Alkohol sind bisher nicht bekannt.
Unverträglichkeiten basieren meistens gegenüber Duftstoffen oder anderen Inhaltsstoffen oder durch eine falsche Anwendungstechnik.

Die mit Desinfektionsmittel benetzten Hände müssen so lange gerieben werden, bis das Desinfektionsmittel vollständig einmassiert wurde (Hände sind „trocken“). Nur dann können die rückfettenden Pflegesubstanzen optimal zur Wirkung kommen.

Häufiges Händewaschen hingegen kann eine Entfettung der Haut durch warmes Wasser und Seifen, eine Verschiebung des pH-Werts und damit einen Verlust des Säureschutzmantels nach sich ziehen. Im schlimmsten Fall können sich dadurch Dermatosen bilden.

  • vor dem Essen
  • nach dem Toilettenbesuch
  • nach dem Besuch öffentlicher Toiletten bedienen Sie zusätzlich Armaturen und Türklinken mit Papiertüchern
  • nach dem Niesen, Schnäuzen oder Husten
  • jedes Mal beim Ankommen zuhause, im Büro, im Hotelzimmer o. ä. und bei Aufenthalten in öffentlichen Einrichtungen (z.B. Bahnhöfe, Flughäfen)
  • nach Kontakt mit schmutzigen, kontaminierten Materialien (z. B. Treppengeländer, Haltegriffe)
  • nach dem Umgang mit Tieren
  • nach dem Besuch bei Kranken
  • Begrenzt viruzide Desinfektionsmittel inaktivieren (unwirksam machen) neben Bakterien alle behüllten Viren. Behüllte Viren sind z. B. Corona- und Influenzaviren.
  • Begrenzt viruzid PLUS Desinfektionsmittel inaktivieren (unwirksam machen) neben Bakterien, behüllten Viren zusätzlich die unbehüllten Adeno-, Rota- und Noroviren (Magen-Darm-Erreger).
  • Viruzide Desinfektionsmittel inaktivieren (unwirksam machen) neben Bakterien, behüllte Viren und auch alle unbehüllten Viren.
  • Aufgrund des hohen Alkoholgehalts der viruziden Händedesinfektionsmittel kann es zu Hautreizungen kommen. Insbesondere bei nicht korrekter Anwendung (Einwirkzeit beachten, Händedesinfektionsmittel muss so lange verrieben werden, bis die Hände vollständig trocken sind)
Dr. Bernhard Häusl, Facharzt für Arbeitsmedizin/Innere Medizin und Reisemedizin bei B·A·D, unterstützt in allen medizinischen und logistischen Fragestellungen und hilft mit bei der Erstellung von Pandemieplänen auf Firmenebene.

Interview

Coronavirus? „Nur keine Panik!“

Neben der Grippesaison hat Dr. Bernhard Häusl, Facharzt für Arbeitsmedizin/Innere Medizin und Reisemedizin bei B·A·D, vor allem seit Anfang des Jahres mit dem neuartigen Coronavirus eine riesige Herausforderung zu stemmen: Dr. Häusl und sämtliche Arbeits- und Reisemediziner bei B·A·D im Bundesgebiet haben bis heute Tausende Kundenanfragen zu der Pandemie zu beantworten. Sie unterstützen in allen medizinischen und logistischen Fragestellungen und helfen mit bei der Erstellung von Pandemieplänen auf Firmenebene. 

Zum Interview

Corona-Schutzmasken

Welche Corona-Schutzmasken sind für mich am besten?

Mund-Nasen-Schutz (MNS) (synonym Operationsmasken, OP-Masken) gemäß EN 14683 schützen den Träger vor kleinen Speichel-/Schleimtröpfchen und vor z. B. größeren Tröpfchen im Auswurf anderer Personen. Zudem verhindert der MNS das Berühren von Mund-, Nasen- und ggf. Augenschleimhäuten mit kontaminierten Händen. MNS gemäß EN 14683 sind in Apotheken erhältlich. Ein MNS schützt nicht vor dem Einatmen kleinster (mit Viren belastete) Aerosole.

Das Robert-Koch-Institut empfiehlt das Tragen eines MNS oder bei der gegenwärtigen Knappheit eine textile Barriere (Communitymaske oder Mund-Nasen-Bedeckung) in bestimmten Situationen zum Schutz von Risikogruppen und um Ausbreitungsgeschwindigkeit von COVID-19 zu reduzieren. Hierbei dient die Bedeckung vor der Ansteckung anderer (Fremdschutz). Für die optimale Wirksamkeit ist es wichtig, dass die Bedeckung eng anliegend getragen wird, bei Durchfeuchtung gewechselt wird und keine Manipulationen (z.B. Berühren oder Verschieben der Maske) beim Tragen vorgenommen werden.

Das Tragen eines MNS ersetzt jedoch auf keinen Fall eine gründliche Händehygiene und das Einhalten der körperlichen Distanz von mindestens 1,5 Metern. Beim Auf- und Absetzen der Masken ist zu beachten, diese nicht zu berühren, damit die Hände nicht mit Viren verunreinigt werden.

Getragen werden sollte eine MNS in folgenden Situationen:

  • Tragen für gesunde Personen in Haushalten mit einem Erkrankten
  • Auf dem Arbeitsplatz
  • In Einkaufssituationen
  • In öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Insgesamt bei Tätigkeiten, die mit vielen oder engen Kontakten einhergehen

Partikelfiltrierende Halbmasken (FFP-Masken gemäß europäischer Norm DIN EN 149) haben die höchste Schutzwirkung. Diese empfiehlt das Robert Koch-Institut beispielsweise bei der medizinischen Versorgung von wahrscheinlichen oder bestätigten COVID-19-Erkrankten.

Lassen Sie sich hierzu in Ihrem B·A·D-Gesundheitszentrum zur Reisemedizin beraten.

RKI: Ressourcen-schonender Einsatz von Mund-Nasen-Schutz ind FFP-Masken in Einrichtungen des Gesundheitswesens

Wie ziehe ich einen Mund-Nasen-Schutz oder eine FFP-Maske korrekt an?

  • MNS und FFP-Masken trocken, vor Verschmutzung geschützt lagern und transportieren
  • MNS und FFP-Masken sind Einmalartikel. Nach der Benutzung entsorgen
  • Vor dem Anziehen Hände, wenn möglich, waschen oder desinfizieren
  • Innenseite von MNS und FFP-Masken nicht mit Händen berühren
  • Vor dem Anziehen von MNS und FFP-Maske den Nasenbügel vorsichtig vorknicken
  • MNS und FFP-Masken müssen eng am Gesicht anliegen. Nasenbügel vorsichtig anpassen. Sitz der Haltegummis oder Schlaufen anpassen.
  • Wenn MNS und FFP-Masen durchfeuchtet sind, müssen sie entsorgt werden.
  • Beim Abnehmen von MNS und FFP-Maske die äußere Oberfläche der Masken nicht mit Mund, Nase, Schleimhäuten oder ungeschützten Händen berühren.

Unsere Hygienefachkraft erläutert

An- und Ausziehen von MNS und FFP-Masken

Unsere Hygienefachkraft Hiltrud Jacoby-Schmidt erläutert, wie ein Mund-Nasenschutz und eine FFP-Schutzmaske korrekt an- und ausgezogen wird, um sich vor dem Coronavirus zu schützen. Außerdem erklärt sie, was bei weiterer Schutzkleidung - Kittel, Ganzkörperschutz, Haube, Fußschutz, (Einmal-)Handschuhe - zu beachten ist. So wird das Risiko an COVID-19 zu erkranken, zumindest minimiert.

 

 

Corona-Videotagebuch von Johanna Ness, Fachkraft für Arbeitssicherheit bei B·A·D, berichtet über die Herausforderungen in ihrem Arbeitsalltag während der Coronakrise

Videotagebuch

Corona-Alltag mit Johanna Ness

Unsere Fachkraft für Arbeitssicherheit aus Karlsruhe, Johanna Ness, beschreibt in ihrem Videotagebuch, wie sie die aktuelle Situation mit dem Coronavirus erlebt, welche Herausforderungen, aber auch vor allem Chancen die Krise mit sich bringt, um B·A·D-Kunden weiterhin bestmöglich zu unterstützen.

Videos ansehen

Corona-Beratung durch B·A·D

Für Unternehmen:

Im Rahmen der arbeitsmedizinischen Betreuung stehen unseren Kunden die jeweiligen Gesundheitszentren für Fragen und Antworten zur Verfügung.

Für Arbeitnehmer:

Außer den betriebsspezifischen Informationen, die Ihr Arbeitgeber Ihnen zur Verfügung stellt, finden Sie allgemeine Informationen auf dieser Website.

Wichtiger Hinweis:

Leider können aufgrund des Coronavirus zur Zeit keine Terminvergabe erfolgen, wenn Sie

  • Erkältungssymptome (z.B. Fieber, Husten, Schnupfen, Halskratzen) oder Durchfall haben.
  • sich in den vergangenen 14 Tagen in einem ausgewiesenem Corona-Risikogebiet aufgehalten haben.
  • Kontakt zu einer Person hatten, bei der die Infektion bestätigt wurde.

Bitte vereinbaren Sie nach Ihrer Genesung einen neuen Termin.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!


Zu den Gesundheitszentren

Für unsere Kunden

Sicherstellung unserer Dienstleistungen im Arbeitsschutz

 

B·A·D ist ein Unternehmen des Gesundheitswesens mit allen Berufsgruppen im Rahmen der Prävention. In diesem Sinne stehen wir unseren Kunden, den Unternehmen in Deutschland als Berater und Systemdienstleister zur Seite.

In einer Pandemie spielt Kommunikation eine herausragende Rolle. Um Sie immer und überall angemessen beraten und betreuen zu können, stehen wir Ihnen auch alternativ zu persönlichen Kontakten (Telefon- und/oder Videokonferenzen…) zur Verfügung. Unsere Experten informieren Sie und entwickeln u.a. gemeinsam mit Ihnen Notfall- und Pandemiepläne oder erarbeiten Handlungsempfehlungen.

Der B·A·D Krisenstab aus Ärzten, Beratern , medizinischem Fachpersonal und Geschäftsleitung stimmt sich täglich ab, um über den neuesten Stand der Pandemie zu beraten, aktuelle Entwicklungen neu zu bewerten und Maßnahmen zum Schutz unserer Mitarbeitenden, Kunden und Partner anzupassen.

Nutzen Sie dieses Know-how für Ihr Unternehmen und sprechen Sie uns an!

Das für Sie zuständige Gesundheitszentrum finden Sie hier: https://www.bad-gmbh.de/standorte/

Gerne helfen wir Ihnen auch über unsere zentrale Hotline 0800 124 11 88 oder 
Email info(at)bad-gmbh.de weiter.

 


In eigener Sache:

Wir als Unternehmen stehen für Gesundheit! Und wir wollen Ihre und unsere Arbeitsfähigkeit erhalten. Deshalb bitten wir um Verständnis, wenn Probanden, die

  • Erkältungssymptome (z.B. Fieber, Husten, Schnupfen, Halskratzen), Geschmacksverlust oder Durchfall haben,
  • Akute Atemwegsbeschwerden jeder Schwere haben,
  • innerhalb der letzten zwei Wochen Kontakt zu einer Person hatten, bei der die Corona-Infektion bestätigt wurde,

unser Gesundheitszentrum bis auf Weiteres nicht betreten dürfen und Untersuchungstermine verschoben werden. 

Das für Sie zuständige Gesundheitszentrum finden Sie hier: Zu den Gesundheitszentren

Gerne helfen wir Ihnen auch über unsere zentrale Hotline 0800 124 11 88 oder Email info(at)bad-gmbh.de weiter.

Neu im Angebot: Webinare zu aktuellen Themen wie Gesundheit und Sicherheit in Zeiten von Homeoffice

Unser Angebot

Sicher mit Abstand

Wir haben unser Angebot weiter optimiert. Außer sicheren Präsenzseminaren bieten wir Ihnen Webinare zu aktuellen Themen wie Gesundheit und Sicherheit in Zeiten von Homeoffice und Umgang mit Belastungssituationen an.

Zu den Webinaren!