Coronavirus
 

Coronavirus
(SARS-CoV-2)

SARS-CoV-2

Man nimmt an, dass das neuartige Coronavirus von Fledermäusen stammt. Ob andere Tierarten als Zwischenwirte des Virus zwischen Fledermaus und Mensch dienen, ist noch nicht bekannt. Derzeit wird davon ausgegangen, dass sich die ersten Erkrankten Anfang Dezember 2019 auf einem Markt in Wuhan in der Provinz Hubei, China, angesteckt haben.

Anfänglich war der Coronavirus unter dem Namen 2019-nCoV bekannt. Auf Grund einer gewissen genetischen Verwandtschaft mit dem SARS-CoV wurde er in SARS-CoV-2 (Severe Acute Respiratory Syndrome Corona Virus 2) umbenannt; Die durch das Virus ausgelöste Erkrankung lautet gemäß WHO COVID-19 (coronavirus disease 2019).

Was ist SARS-CoV-2?

Das Virus stammt aus der Familie der Coronaviren. Es gibt hunderte verschiedene Coronaviren. Sie können Tiere (Vögel, Säugetiere) und Menschen infizieren. Sie verursachen harmlose leichte Erkältungen sowie auch schwerwiegende Atemwegserkrankungen mit tödlichem Verlauf.

Wissenswertes auf einen Blick:

  • Wenn Sie mit einer an COVID-19 erkrankten Person ungeschützten, direkten Kontakt hatten, sollten Sie Sich auch ohne Symptome an Ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden. tools.rki.de/plztool/
  • Personen, die sich in einem Risikogebiet oder besonders betroffenem Gebiet aufgehalten haben, sollten unnötige Kontakte vermeiden und wenn möglich, nach Rücksprache mit dem Arbeitgeber, zu Hause bleiben.
  • Menschen, die an akuten Atemwegserkrankungen leiden, sollten generell lieber zuhause bleiben - v. a. um sich selbst zu schonen, aber auch, um andere vor Ansteckung zu schützen. Diese Maßnahmen sind allein schon angesichts der aktuellen Erkältungs- und Grippewelle sinnvoll.
  • Beim Auftreten von akuten Atemwegssymptomen, beachten Sie die Husten-und Niesregeln sowie eine gute Händehygiene. Informieren Sie Ihren Hausarzt telefonisch oder wählen Sie alternativ die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116117.
  • Weitere wichtige Telefonnummern/Hinweise
    • Einheitliche Behördennummer – Bürgerhotline: 115
    • Unabhängige Patientenberatung Deutschland: 0800 0117722
  • Allgemeine Informationen finden Sie hier:
  • Die Charité in Berlin stellt einen Online-Fragebogen zur Verfügung, welcher als Entscheidungshilfe dienen soll, wenn Sie unsicher sind, ob Sie Ihren Arzt kontaktieren sollten: covapp.charite.de
  • Im B·A·D-Gesundheitszentrum werden grundsätzlich keine Tests auf Corona- und Influenzaviren durchgeführt.
  • wenn Sie positiv auf Corona (SARS-CoV-2) getestet wurden
  • wenn Sie Symptome haben, die auf eine Infektion mit dem Coronavirus hinweisen und auf Ihr Testergebnis warten oder darauf warten, getestet zu werden
  • wenn Sie Kontakt mit jemandem hatten, der an einer Coronavirusinfektion leidet
  • wenn Sie ein bestimmtes Gebiet oder Land besucht haben, in denen COVID-19-Fälle vorkommen oder das als Risikogebiet ausgewiesen wurde

Wenden Sie sich bei Fragen an das zuständige Gesundheitsamt.

Wie genau und vor allem wie schnell sich das Virus ausbreitet, ist noch nicht abschließend geklärt. Tier zu Mensch-Übertragungen sind bestätigt. Mensch zu Mensch-Übertragungen sind nachgewiesen.

Folgende Infektionswege sind demnach wahrscheinlich:

  • Tröpfcheninfektion (z. B. feinste Husten-Tröpfchen)
  • Schmierinfektion (z. B. Viren gelangen über kontaminierte Hände auf die Schleimhäute von Augen, Nase und Mund)

Übertragungen über Oberflächen, die kurz zuvor mit Viren kontaminiert wurden, sind allerdings durch Schmierinfektionen denkbar (z.B. Türgriffe). Eine Übertragung über Lebensmittel ist bisher nicht nachgewiesen.

Sie liegt im Mittel (Median) bei 5–6 Tagen (Spannweite 1 bis 14 Tage). Infizierte Personen können jedoch schon vor Ausbruch der Krankheit ansteckend sein (RKI 10.03.2020).

Nach den bisherigen Berichten (RKI 10.03.2020) verlaufen zu 80% der Fälle mild mit leichten Erkältungssymptomen. Es kann jedoch auch zu sehr schweren und zum Teil tödlich verlaufenden Atemwegserkrankung kommen. Die Symptome sind unspezifisch. Am ehesten treten Fieber, Husten, Atemprobleme, Halsschmerzen, Gliederschmerzen, Schnupfen und Erschöpfung auf. In seltenen Fällen wurde von Durchfall berichtet. 

Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt laut Robert Koch-Institut (RKI) insbesondere mit zunehmendem Alter zu sowie bei Personen mit gewissen (Vor-) Erkrankungen (RKI 23.03.2020).

  • Alter: Ab 50-60 Jahren
  • Lifestyle: Raucher
  • (Vor-) Erkrankungen:
    • der Lunge (z. B. Asthma, COPD, chronische Bronchitis)
    • der Leber (z. B. Hepatitis, Leber-zirrhose)
    • des Herz-Kreislauf-Systems (z. B. Bluthochdruck, Herzschwäche)
    • der Nieren (z. B. bei Dialysepflicht)
    • Stoffwechselerkrankungen (z. B. Diabetes mellitus)
    • Krebserkrankungen
    • Geschwächtes Immunsystem (z. B. Organtransplantierte, Einnahme von Medikamenten wie Cortison, fehlende Milz)

Laut RKI (16.03.2020) ist nach bisherigen Daten zufolge die Symptomatik von Coronaerkrankungen bei Kindern deutlich geringer ausgeprägt als bei Erwachsenen. Zum tatsächlichen Beitrag von Kindern und Jugendlichen an der Übertragung in der Bevölkerung liegen keine Daten vor. Aufgrund der hohen Ansteckungsfähigkeit des Virus und dem engen Kontakt zwischen Kindern und Jugendlichen untereinander erscheint es jedoch plausibel, dass Übertragungen stattfinden.

Das RKI macht folgende Aussage zum Risiko bzgl. einer Corona-Erkrankung in der Schwangerschaft (16.03.2020): Schwangere scheinen der WHO und deren Daten aus China zufolge kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu haben. Es gibt bislang keine Hinweise darauf, dass eine Corona-Erkrankung auf das Kind im Mutterleib übertragbar ist. Eine Übertragung auf das neugeborene Kind ist über den engen Kontakt und eine Tröpfcheninfektion möglich, bisher gibt es jedoch keine Nachweise von SARS-CoV-2 in der Muttermilch. Die Datenlage ist derzeit aber noch nicht ausreichend, um diese und andere Fragen zur Corona-Erkrankung in der Schwangerschaft sicher zu beantworten. 
Je nach Ausmaß der Epidemie kann ein Beschäftigungsverbot je nach Bundesland ausgesprochen werden. Durch eine Beschäftigung z.B. über einen Tele- oder Homeoffice-Arbeitsplatz könnte dies vermieden werden.


Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt – unabhängig von der Corona-Pandemie - für alle Personen, die ein erhöhtes Risiko für Pneumokokken-Erkrankungen haben, eine entsprechende Impfung.

Prioritär geimpft werden sollen: 

  • Personen mit chronischen Atemwegserkrankungen (z.B. Asthma oder COPD)
  • Senioren ab 70 Jahren
  • Säuglinge und Kleinkinder bis zum Alter von 2 Jahren

Die erste Mutmaßung war, dass sich chinesische Patienten auf einem lokalen Geflügel- und Fischmarkt angesteckt haben. Chinesische Forscher berichteten hingegen, dass das Virus seinen Ursprung in Fledermäusen oder auch Gürteltieren haben könnte.

Eins ist jetzt schon klar: Es handelt sich derzeit um eine sehr dynamisch entwickelnde Situation. Das Virus ist noch nicht abschließend erforscht. Demzufolge entsprechen die nachfolgenden Informationen dem momentanen Forschungsstand. Mit einer Änderung ist immer zu rechnen!

 

 

Dr. Bernhard Häusl

Interview

Coronavirus? „Nur keine Panik!“

Neben der Grippesaison hat Dr. Bernhard Häusl, Facharzt für Arbeitsmedizin/Innere Medizin und Reisemedizin bei B·A·D, vor allem seit Anfang des Jahres mit dem neuartigen Coronavirus eine riesige Herausforderung zu stemmen: Dr. Häusl und sämtliche Arbeits- und Reisemediziner bei B·A·D im Bundesgebiet haben bis heute Tausende Kundenanfragen zu der Pandemie zu beantworten. Sie unterstützen in allen medizinischen und logistischen Fragestellungen und helfen mit bei der Erstellung von Pandemieplänen auf Firmenebene. 

Zum Interview

 

 

Johanna Ness

Eine Fachkraft für Arbeitssicherheit berichtet

Videotagebuch von Johanna Ness

Unsere Fachkraft für Arbeitssicherheit aus Karlsruhe, Johanna Ness, beschreibt in ihrem Videotagebuch, wie sie die aktuelle Situation mit dem Coronavirus erlebt, welche Herausforderungen, aber auch vor allem Chancen die Krise mit sich bringt, um B·A·D-Kunden weiterhin bestmöglich zu unterstützen.

Zum Videotagebuch

 

 

Wo kann ich mich informieren?


Informieren Sie sich vor Reiseantritt und während einer Reise auf der Internetseite des Auswärtigen Amts über Reise- und Sicherheitshinweise für Ihr Reiseziel. Aktuell gibt es weitere Reisebeschränkungen durch Grenzschließungen. Zudem empfiehlt das Auswärtige Amt vor Reiseantritt die Impfung gegen Influenza. Sie kann zur Vermeidung unnötiger Verdachtsfälle beitragen. Verfolgen Sie die aktuelle Situation vor Ort: https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/-/2296762

Weitere Informationsquellen zum Coronavirus

 

 

Wie kann ich mich schützen?

  • Vermeiden Sie Kontakt zu Personen, die Erkältungssymptome oder Fieber aufweisen
  • Vermeiden Sie unnötige und enge Kontakte (Mindestabstand 1,5 - 2 Meter)
  • Verzichten Sie auf das Händeschütteln und Begrüßung mit Küsschen
  • Bleiben Sie zu Hause, wenn Sie krank sind
  • Achten Sie auf regelmäßige Handhygiene
  • Hände aus dem Gesicht halten
  • Lüften Sie die Räume regelmäßign (ca. 4 Mal am Tag für rund 10 Minuten)
  • Tragen Sie ggf. einen Mundschutz (siehe unten)
  • Husten- und Nies-Etikette:
    • Niesen und husten Sie in Ihre Armbeuge oder in ein Einmaltaschentuch
    • Führen Sie nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten eine gründliche Händehygiene durch
  • Eine Schutzimpfung gegen SARS-CoV-2-Coronaviren steht bislang nicht zur Verfügung

Weitere Schutzmaßnahmen: Richtiges Händewaschen - vom Robert Koch-Institut (RKI) empfohlen

Händewaschen senkt tatsächlich die Häufigkeit von Infektionskrankheiten. Um eine ausreichende Wirkung beim Händewaschen zu erzielen, ist die richtige Methode entscheidend.

Das Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt folgenden Ablauf beim Händewaschen:

  • Hände unter fließendem Wasser anfeuchten
  • Hände gründlich einseifen (mind. 30 Sek. (Singen Sie zwei Mal "Happy Birthday"))
  • Die Seife auf dem Handrücken, den Handgelenken und zwischen den Fingern verreiben
  • Hände unter fließendem Wasser gut abspülen
  • Hände sorgfältig mit einem frischen Einmalhandtuch abtrocknen

Das Waschwasser sollte lauwarm sein, da zu heißes Wasser die Haut stark austrocknet.

Tipps:

  • Verzichten Sie auf das Tragen von Armbanduhr, Armbändern oder -reifen sowie Ringen
  • Armaturen & Türklinken auf Toiletten mit Papiertüchern bedienen

Weitere Schutzmaßnahmen: Richtige Händedesinfektion

Eine Händedesinfektion kann bei erhöhtem Infektionsrisiko durchaus sinnvoll sein. Auch wenn unterwegs kein fließendes Wasser zur Verfügung steht, ist die Händedesinfektion eine praktische Alternative.

Wenn Sie eine Händedesinfektion als zusätzliche Maßnahme zur Prävention durchführen möchten, können Sie die Händedesinfektionsmittel in kleinen Flaschen günstig erwerben. Hierbei sollten Sie allerdings darauf achten, dass diese Mittel auch ausreichend wirksam sind. Sinnvoll ist es, auf die Herstellerhinweise zu achten und sich ggf. fachlich beraten zu lassen, z. B. in einer Apotheke. Händedesinfektionsmittel, die vom Robert Koch-Institut (RKI) oder vom Verbund für Angewandte Hygiene (VAH) gelistet sind und das Wirkungsspektrum begrenzt viruzid, begrenzt viruzid PLUS oder viruzid haben, sind sinnvoll:

  • Begrenzt viruzide Desinfektionsmittel inaktivieren (unwirksam machen) neben Bakterien alle behüllten Viren. Behüllte Viren sind z. B. Corona- und Influenzaviren.
  • Begrenzt viruzid PLUS Desinfektionsmittel inaktivieren (unwirksam machen) neben Bakterien, behüllten Viren zusätzlich die unbehüllten Adeno-, Rota- und Noroviren (Magen-Darm-Erreger).
  • Viruzide Desinfektionsmittel inaktivieren (unwirksam machen) neben Bakterien, behüllte Viren und auch alle unbehüllten Viren.
  • Aufgrund des hohen Alkoholgehalts der viruziden Händedesinfektionsmitteln kann es zu Hautreizungen kommen. Insbesondere bei nicht korrekter Anwendung (Einwirkzeit beachten, Händedesinfektionsmittel muss so lange verrieben werden, bis die Hände vollständig trocken sind)
  • Gegen Viren wirksame Desinfektionsmittel sind in Apotheken erhältlich (NICHT in Drogerien und Supermärkten).
  • Desinfektionsmittel in ausreichender Menge (mind. 3 ml – in Abhängigkeit der Handgröße) in die hohle trockene Hand geben.
  • Desinfektionsmittel über sämtliche Bereiche der trockenen Hände einreiben
    • Innen- und Außenflächen einschließlich der Handgelenke, Fingerzwischenräume, Fingerkuppen, Nägel, Nagelfalze und Daumen
    • für die Dauer der Einwirkzeit feucht halten, ggf. Desinfektionsmittel nachnehmen
    • Das Händedesinfektionsmittel bis zur vollständigen Abtrocknung in die Hände einmassieren. Dies dauert im Allgemeinen etwa 30 Sek. (Singen Sie zwei Mal "Happy Birthday").

Wissenswertes zur Händehygiene

  • Desinfektionsmittel in ausreichender Menge (mind. 3 ml – in Abhängigkeit der Handgrö-ße) in die hohle trockene Hand geben.
  • Desinfektionsmittel über sämtliche Bereiche der trockenen Hände einreiben
  • Innen- und Außenflächen einschließlich der Handgelenke, Finger-zwischenräume, Fingerkuppen, Nägel, Nagelfalze und Daumen
  • für die Dauer der Einwirkzeit feucht halten, ggf. Desinfektionsmittel nachnehmen
  • Das Händedesinfektionsmittel bis zur vollständigen Abtrocknung in die Hände einmassie-ren. Dies dauert im Allgemeinen etwa 30 Sek. (Singen Sie zwei Mal Happy Birthday).

Händedesinfektionsmittel bestehen überwiegend aus Alkohol. Dazu kommen rückfettende Substanzen und ggf. Duftstoffe. Durch die Händedesinfektion erleidet die Haut nur einen geringen Fettverlust und keine pH-Wert-Veränderung. Der Säureschutzmantel bleibt intakt.

Entgegen seinem Ruf sind Hautschädigungen durch Händedesinfektionsmittel äußerst selten. Allergien gegen Alkohol sind bisher nicht bekannt.
Unverträglichkeiten basieren meistens gegenüber Duftstoffen oder anderen Inhaltsstoffen oder durch eine falsche Anwendungstechnik.

Die mit Desinfektionsmittel benetzten Hände müssen so lange gerieben werden, bis das Desinfektionsmittel vollständig einmassiert wurde (Hände sind „trocken“). Nur dann können die rückfettenden Pflegesubstanzen optimal zur Wirkung kommen.

Häufiges Händewaschen hingegen kann eine Entfettung der Haut durch warmes Wasser und Seifen, eine Verschiebung des pH-Werts und damit einen Verlust des Säureschutzmantels nach sich ziehen. Im schlimmsten Fall können sich dadurch Dermatosen bilden.

  • vor dem Essen
  • nach dem Toilettenbesuch
  • nach dem Niesen, Schnäuzen oder Husten
  • jedes Mal beim Ankommen zuhause, im Büro, im Hotelzimmer o. ä.
  • nach Kontakt mit schmutzigen, kontaminierten Materialien (z. B. öffentliche Verkehrsmittel, Treppengeländer, Haltegriffe)
  • nach dem Umgang mit Tieren
  • nach dem Besuch bei Kranken oder Kontakt mit Gegenständen von Kranken
  • nach der Nutzung öffentlicher sanitären Anlagen
  • nach Bus- und Bahnfahrten
  • nach Aufenthalten in Bahnhöfen und Flughäfen
  • nach der Nutzung öffentlicher sanitärer Anlagen
  • nach Bus- und Bahnfahrten
  • nach Aufenthalt in Bahnhöfen und Flughäfen

 

 

Weitere Schutzmaßnahmen: Mund-Nasen-Schutz (MNS) und Partikelfiltrierende Halbmaske (FFP)

In einigen Regionen Chinas wurde das Tragen eines Mundschutzes an öffentlichen Orten behördlich angeordnet.

Das Tragen eines Mundschutzes kann individuelle Schutzmaßnahmen (z. B. intensive Händehygiene, eigene Hände aus dem Gesicht halten) bestenfalls ergänzen, allerdings eine Infektion mit dem SARS-CoV-2 nicht zu 100% verhindern.

Bei selbstgenähten Masken, einlagigen Papiermasken und Masken ohne Normen-Kennzeichnung ist die Schutzwirkung ungewiss. Verzichten Sie auf diese Materialien.

Mund-Nasen-Schutz (MNS) (synonym Operationsmasken, OP-Masken) gemäß EN 14683 schützen den Träger vor kleinen Speichel-/Schleimtröpfchen und vor z. B. größeren Tröpfchen im Auswurf anderer Personen. Zudem verhindert der MNS das Berühren von Mund-, Nasen- und ggf. Augenschleimhäuten mit kontaminierten Händen. MNS gemäß EN 14683 sind in Apotheken erhältlich. Ein MNS schützt nicht vor dem Einatmen kleinster (mit Viren belastete) Aerosole.

Das Robert Koch-Institut empfiehlt beispielsweise das Tragen von MNS bei der medizinischen Erstversorgung von Coronavirus-Verdachstfällen.

Partikelfiltrierende Halbmasken (FFP) haben, bei korrekter Anwendung, eine noch höhere Schutzwirkung als der MNS. Sie schützen vor dem Einatmen von Aerosolen (kleinster Tröpfchen). Je nach Rückhaltevermögen des Partikelfilters wird nach den Geräteklassen FFP1, FFP2 und FFP3 unterschieden. FFP3-Masken haben die höchste Schutzwirkung.

Die FFP-Masken sollten nach der europäischen Norm DIN EN 149 geprüft sein.

Das Robert Koch-Institut empfiehlt beispielsweise das Tragen von FFP2-Masken bei der medizinischen Versorgung von wahrscheinlichen Coronavirus-Fällen bzw. bei bereits bestätigten Fällen einer Infektion. Das medizinische Personal hält sich dann allerdings auch in geschlossenen Räumen mit dementsprechend hoher Viruspartikelanzahl in Raumluft auf, sodass die höhere Schutzwirkung durch FFP2-Masken erforderlich ist.

Das Tragen einer FFP-Maske über längere Zeit ist körperlich anstrengend. Das Atmen ist auch für gesunde Menschen sehr beschwerlich. Wärme staut sich unter der Maske. Das Tragen von FFP3-Masken ist anstrengender als das Tragen von FFP2-Masken.  

Lassen Sie sich hierzu in Ihrem B·A·D-Gesundheitszentrum zur Reisemedizin beraten.

RKI: Ressourcen-schonender Einsatz von Mund-Nasen-Schutz ind FFP-Masken in Einrichtungen des Gesundheitswesens

Anwendung einer MNS und FFP-Maske

  • MNS und FFP-Masken trocken, vor Verschmutzung geschützt lagern und transportieren
  • MNS und FFP-Masken sind Einmalartikel. Nach der Benutzung entsorgen
  • Vor dem Anziehen Hände, wenn möglich, waschen oder desinfizieren
  • Innenseite von MNS und FFP-Masken nicht mit Händen berühren
  • Vor dem Anziehen von MNS und FFP-Maske den Nasenbügel vorsichtig vorknicken
  • MNS und FFP-Masken müssen eng am Gesicht anliegen. Nasenbügel vorsichtig anpassen. Sitz der Haltegummis oder Schlaufen anpassen.
  • Wenn MNS und FFP-Masen durchfeuchtet sind, müssen sie entsorgt werden.
  • Beim Abnehmen von MNS und FFP-Maske die äußere Oberfläche der Masken nicht mit Mund, Nase, Schleimhäuten oder ungeschützten Händen berühren.

 

 

Beratung durch B·A·D Gesundheitszentren

Für Unternehmen:

Im Rahmen der arbeitsmedizinischen Betreuung stehen unseren Kunden die jeweiligen Gesundheitszentren für Fragen und Antworten zur Verfügung.

Für Arbeitnehmer:

Außer den betriebsspezifischen Informationen, die Ihr Arbeitgeber Ihnen zur Verfügung stellt, finden Sie allgemeine Informationen auf dieser Website.

Wichtiger Hinweis:

Leider können aufgrund des Coronavirus zur Zeit keine Terminvergabe erfolgen, wenn Sie

  • Erkältungssymptome (z.B. Fieber, Husten, Schnupfen, Halskratzen) oder Durchfall haben.
  • sich in den vergangenen 14 Tagen in einem ausgewiesenem Corona-Risikogebiet aufgehalten haben.
  • Kontakt zu einer Person hatten, bei der die Infektion bestätigt wurde.

Bitte vereinbaren Sie nach Ihrer Genesung einen neuen Termin.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!


Zu den Gesundheitszentren

Für unsere Kunden

Sicherstellung unserer Dienstleistungen im Arbeitsschutz

 

B·A·D ist ein Unternehmen des Gesundheitswesens mit allen Berufsgruppen im Rahmen der Prävention. In diesem Sinne stehen wir unseren Kunden, den Unternehmen in Deutschland als Berater und Systemdienstleister zur Seite.

In einer Pandemie spielt Kommunikation eine herausragende Rolle. Um Sie immer und überall angemessen beraten und betreuen zu können, stehen wir Ihnen auch alternativ zu persönlichen Kontakten (Telefon- und/oder Videokonferenzen…) zur Verfügung. Unsere Experten informieren Sie und entwickeln u.a. gemeinsam mit Ihnen Notfall- und Pandemiepläne oder erarbeiten Handlungsempfehlungen.

Der B·A·D Krisenstab aus Ärzten, Beratern , medizinischem Fachpersonal und Geschäftsleitung stimmt sich täglich ab, um über den neuesten Stand der Pandemie zu beraten, aktuelle Entwicklungen neu zu bewerten und Maßnahmen zum Schutz unserer Mitarbeitenden, Kunden und Partner anzupassen.

Nutzen Sie dieses Know-how für Ihr Unternehmen und sprechen Sie uns an!

Das für Sie zuständige Gesundheitszentrum finden Sie hier: https://www.bad-gmbh.de/standorte/

Gerne helfen wir Ihnen auch über unsere zentrale Hotline 0800 124 11 88 oder 
Email info(at)bad-gmbh.de weiter.

 


In eigener Sache:

Wir als Unternehmen stehen für Gesundheit! Und wir wollen Ihre und unsere Arbeitsfähigkeit erhalten. Deshalb bitten wir um Verständnis, wenn Probanden, die

  • an Erkältungs- oder Grippesymptomen leiden (z.B. Fieber, Husten, Schnupfen, Halskratzen) oder Durchfall haben
  • sich in den vergangenen 14 Tagen in einem ausgewiesenen Corona-Risikogebiet aufgehalten haben,
  • Kontakt zu einer Person hatten, bei der die Infektion bestätigt wurde,

unser Gesundheitszentrum bis auf Weiteres nicht betreten dürfen und Untersuchungstermine verschoben werden. 

Quellen

  • Robert Koch-Institut: COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html (heruntergeladen am 20.02.2020)
  • Robert Koch-Institut: Infektionsepidemiologisches Jahrbuch meldepflichtiger Krankheiten für 2003
  • Auswärtige Amt, China: Reise- und Sicherheitshinweise, Aktuelles. www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/chinasicherheit/200466 (heruntergeladen am 20.02.2020)
  • Auswärtiges Amt – Gesundheitsdienst (Merkblatt): Merkblatt COVID-19. Stand 20.02.2020 (heruntergeladen am 21.02.2020)
  • Bayrisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit: Mund-Nasen-Schutz (MNS) oder Partikelfiltrierender Atemschutz (FFP). Stand 05.01.2016 (heruntergeladen am 27.01.2020)
  • Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): Kann das neuartige Coronavirus über Lebensmittel und Spielzeug übertragen werden? Stand 03.02.2020 (heruntergeladen am 21.02.2020)
  • Kampf G, Todt D, Pfaender S, Steinmann E.: Persistence of coronaviruses on inanimate surfaces and its inactivation with biocidal agents. [Zur Persistenz des Coronavirus auf unbelebten Flächen und seine wirksame Inaktivierung], 31 January 2020, Journal of Hospital Infection, Elsevier Inc, www.journalofhospitalinfection.com/article/S0195-6701(20)30046-3/fulltext (heruntergeladen am 21.02.2020)