Sicherheit

Sicher durch dunkle Jahreszeit

Radpendler

Fahrradfahren zur Arbeit hat viele gesundheitliche Vorteile. Doch im Herbst und Winter sollten Radfahrer einige Tipps beachten, um ihre Gesundheit nicht zu gefährden.

Der Mehrwert für die eigene Gesundheit liegt auf der Hand: Sie werden sich durch regelmäßiges Strampeln körperlich besser fühlen, könne sich bessre konzentrieren, Stress besser bewältigen, sparen sich Geld für den öffentlichen Nahverkehr, kommen schneller an Ihr Ziel. Und Sie können zufriedener sein, zumal Sie je nach Arbeitsweg auch noch Stadt, Land
und Natur intensiver erleben können. Immerhin elf Prozent der Arbeitswege werden laut dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club e. V. (ADFC) hierzulande knapp elf Prozent mit dem Rad zurückgelegt. In den Niederlanden sind es im weltweit besten ausgebauten Radwegenetz rund 27 Prozent. 

So wird Ihre Fahrt nicht zur Rutschpartie

Damit es aber nicht ab der nassen, kalten und dunklen Jahreszeit zu Radunfällen kommt, sollten sich Radfahrer entsprechend gut vorbereiten. Nasses Laub auf den Wegen, durch Laubhaufen verdeckte Gefahrenstellen oder Eis und Schnee – die Zeit auf dem Fahrrad kann zur ungewünschten Rutschpartie werden.

Bei Dunkelheit gilt: Sehen und gesehen werden. Funktionierende Beleuchtung sollte am Rad oder in der Tasche dabei sein. Der ADFC rät zu einer möglichst wartungsfreien Lichttechnik, bestehend aus Nabendynamo, LED-Rücklicht mit Standlicht und LED-Frontscheinwerfer. Nabendynamos würden anders als Seitenläufer-Dynamos bei Nässe oder Schneematsch nicht durchrutschen. Bei einer Batteriebeleuchtung könne es sein, dass Akkus bei Kälte oft deutlich weniger lange durchhalten.

Für alle Radfahrer ein absolutes Muss: funktionierendes Licht am Fahrrad, alle vorgeschriebenen Reflektoren am Fahrrad, Reflexstreifen an Reifen, Taschen und Bekleidung und helle Kleidung.

Auch sollten laut ADFC zum Schutz vor Nässe, Schmutz und Streusalz alle beweglichen Teile am Fahrrad gereinigt und geschmiert werden, vor allem die Kette. Vor jeder Fahrt sollten Bremsen und Licht geprüft werden.

 

Auch im Winter warm bleiben

Aber nicht nur helle Kleidung ist wichtig, sondern auch warme. Besonders Hände und Füße können schnell auskühlen. Handschuhe sollten warm und wasserabweisend sein, aber genügend Gefühl zum Schalten und Bremsen lassen, rät der ADFC. Fausthandschuhe würden die Wärme besser als Fingerhandschuhe halten.

Schuhe sollten derweil nicht zu eng sitzen, denn die Luft zwischen Fuß und Schuh wirkt isolierend, heißt es vom ADFC. Würden die Winterschuhe eine Nummer größer gekauft, passen auch zwei Paar dicke Socken hinein. Isolierende Einlegesohlen schützen zusätzlich vor Kälte.

Für den Rumpf empfiehlt der ADFC winddichte Kleidung, aber nicht zu dicke Kleidung, um nicht zu schwitzen. Für längere Fahrten empfiehlt der ADFC mehrere dünne Schichten übereinander zu ziehen.

Wärmende Accessoires wie beheizbare Einlegesohlen und Isolierflaschen mit Heißgetränken helfen ebenfalls, die Betriebstemperatur zu halten.

Mit dem Rad zur Arbeit: So fördern Unternehmen ihre Mitarbeiter

Gesundheitsfördernde Maßnahmen unter dem Motto „Mit dem Rad zur Arbeit“ sind einfache Mittel, um einen hohen Effekt für die Gesundheit Ihrer Beschäftigten zu erreichen. Im Rahmen eines BGM können Arbeitgeber Ideen und Initiativen fördern wie beispielsweise die folgenden:

  • Bieten Sie ein Dienstradleasing an! Der Gesetzgeber fördert Diensträder steuerlich, um den Verkehr zu entlasten und die Umwelt zu schützen.
  • Schaffen Sie Anreize in Form von Zuschüssen zum Kauf von Helmen oder Regenschutz
  • Beauftragen Sie einen Fahrradmechaniker, der die Frühjahrs- oder Herbstwartung der Fahrräder Ihrer Mitarbeiter übernimmt
  • Schaffen Sie sichere Abstellmöglichkeiten sowie Umkleide- und Duschräume


Informieren Sie sich hier über gesundheitsfördernde Maßnahmen im Rahmen eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements

Ihre Ansprechpartnerinnen

Ursula Grünes

Tel. 0228 400 72 84
presse@bad-gmbh.de

Maria Kalina

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