Newsletter 9/17

GB psychischer Belastung

Arbeitsschutz

41 Prozent der Unternehmen in Deutschland setzen die GB Psych noch nicht um, und das, obwohl das Arbeitsschutzgesetz sie seit 2013 ab dem ersten Angestellten vorschreibt. Das hat die Unternehmensberatung Scopar durch eine Umfrage herausgefunden.

Erfassen Unternehmen die psychischen Belastungen an Arbeitsplätzen, dann geschieht dies durch

  • Tätigkeitsanalysen/-beschreibungen (22 Prozent)
  • Arbeitsplatzanalysen durch Begehungen, die eine Fachkraft für Arbeitssicherheit oder ein Betriebsarzt durchführt (19 Prozent)
  • Durch anonyme Mitarbeiterbefragungen (17 Prozent) und durch Fehlzeitenstrukturanalysen (14 Prozent)

Die Hauptgründe für psychische Belastungen liegen laut der Umfrage

  • in den Arbeitsaufgaben und –inhalten: Umfang, Spielraum, Monotonie ( 57 Prozent)
  • in der Arbeitsorganisation: Arbeitszeit, Arbeitsablauf, Kooperation, Kommunikation (43 Prozent)
  • in sozialen Faktoren durch Kollegen und Vorgesetzte (36 Prozent)
  • in der Arbeitsumgebung: Arbeitsplatzgestaltung, Arbeitsmitteln, physikalischen und chemischen Faktoren (13 Prozent)

Nicht selten setzen Betriebe zwar dann auch Maßnahmen um, allerdings ohne Struktur und meist ohne nachhaltigen Erfolg.

Quelle und weitere Informationen finden Sie unter www.scopar.de.

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Ihre Ansprechpartnerinnen

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