Wie Sie eine Gefährdungsbeurteilung erstellen

Wie sollten Unternehmen vorgehen, wenn Sie mit einer Gefährdungsbeurteilung die psychischen Belastungen ihrer Mitarbeitenden verringern möchten? Unsere Empfehlungen inklusive Gratis-Factsheet.

Für alle Unternehmen gilt laut Nico Janz, BAD-Teamleiter Gesundheitsmanagement im Produkt- und Servicemanagement, Arbeit so zu gestalten, dass sie Anreize bietet, sich zu entfalten und zu entwickeln, Bewährungs- und Erfolgserlebnisse zulässt, dabei aber nicht überfordernd wirkt.

Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung psychische Belastung kann der Arbeitgeber in einem ersten Schritt Informationen zu psychischen Belastungen im Betrieb einholen, etwa mit einer Mitarbeitendenbefragung.

Sämtliche identifizierte Belastungen müssen anschließend gesondert bewertet und beurteilt werden. Aus diesen Ergebnissen lassen sich dann konkrete Maßnahmen ableiten, die dann spezifisch im Unternehmen umgesetzt werden. Nach § 4 Arbeitsschutzgesetz sind aber zunächst Gefährdungen an der Quelle zu bekämpfen und technisch-organisatorische Maßnahmen gegenüber personenbezogenen Maßnahmen vorzuziehen, also Verhältnis- vor Verhaltensprävention.

Als Einzelmaßnahmen am Arbeitssystem gelten etwa die Optimierung des der Aufgabenorganisation (verhältnispräventiv) oder Trainings im Umgang mit Stress (verhaltenspräventiv).

Gratis-Factsheet

Instrumente der Gefährdungsbeurteilung

Welche Instrumente eignen sich zur Beurteilung psychischer Gefährdung in Unternehmen? Am Markt existieren viele Lösungen, die Wahl fällt jedoch schwer. Unser Gratis Factsheet stellt Ihnen vier geeignete Instrumente aus der Praxis vor.

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