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Gefährdungsbeurteilung

Erkennen und Vermeiden von Gefahren

Wer morgens auf dem Weg zur Arbeit eine Straße überquert, schaut links und rechts, prüft die Verkehrslage und zieht daraus die entsprechenden Schlüsse: stehen bleiben und warten, zur nächstgelegenen Ampel gehen oder einen anderen Weg suchen. Wer will schon unnötige Gefahren eingehen?


Jeder, der diese Situation schon erlebt hat, hat damit auch eine Gefährdungsbeurteilung vorgenommen – ohne sich das im konkreten Moment vielleicht bewusst zu machen. Nicht viel anders als im Straßenverkehr ist es im Arbeitsschutz: Es gilt Gefahren zu erkennen und sie zu vermeiden.

Gefahren beurteilen – ein verbrieftes Recht

Im Arbeitsschutz ist die Gefährdungsbeurteilung eines der wichtigsten Instrumente, denn jeder Mensch hat das grundgesetzlich verbriefte Recht auf Unversehrtheit der Person (Art. 2, Abs. 2 Grundgesetz). Dies trifft nicht nur auf das Privatleben, sondern auch auf die Berufstätigkeit zu. Konkret heißt das, dass die jeweiligen Arbeitsbedingungen einem Arbeitnehmer weder kurzfristig noch langfristig schaden dürfen.


Um dieses Grundrecht sicherzustellen, wurde 1996 das Arbeitsschutzgesetz erlassen – mit der Maßgabe, das Arbeitsumfeld so zu gestalten „dass eine Gefährdung für das Leben sowie die physische und die psychische Gesundheit möglichst vermieden“ wird. Dazu muss aber zunächst einmal bekannt sein, welche Gefahren und Gefährdungen für Beschäftigte bestehen. Ermittelt wird dies in einem gesteuerten Erkenntnis- und Aktionsprozess (siehe Abbildung) – der Gefährdungsbeurteilung (GB).

Wir machen Arbeitsplätze zu gesunden Arbeitsplätzen

Die B·A·D-Gruppe lässt Sie nicht allein, wenn es darum geht, die Arbeitsplätze in Ihrem Unternehmen sicherer zu machen. Wir ermitteln für Sie alle dafür notwendigen Informationen, wir decken mögliche Gefahrenquellen auf und bewerten sie. Maßgeschneidert für Ihr Unternehmen erarbeiten wir Vorschläge für einen besseren Arbeits- und Gesundheitsschutz und begleiten Sie während der Einführung entsprechender Maßnahmen sowie in der anschließenden Konsolidierungsphase. So werden aus Arbeitsplätzen gesunde Arbeitsplätze.

 

Um Sie optimal unterstützen zu können, haben wir unsere Dienstleistung "Gefährdungsbeurteilung" als erstes europäisches Unternehmen nach der internationalen Norm DIN EN ISO / IEC 17020 akkreditieren lassen. Dies gewährleistet eine durch externe Auditoren überprüfte gleich bleibende Dienstleistung auf höchstem Niveau.

Das zahlt sich aus – Ausfallzeiten, Personalfluktuation und Unterbrechungen der Arbeit können weitgehend reduziert werden. Studien haben zudem gezeigt, dass Mitarbeiter an gesunden Arbeitsplätzen leistungsbereiter sind, weniger Fehler machen und sich stärker für das Unternehmen engagieren.

Case Study

Die Gefährdungsbeurteilung ist das wichtigste Instrument im Arbeitsschutz; sie dient der Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter und kann zudem positive wirtschaftliche Effekte haben. So auch in einem kleinen Unternehmen der Metallbranche, wo die Mitarbeiter immer wieder an Rückenbeschwerden leiden. Das hat einen relativ hohen Krankenstand mit entsprechenden Ausfallzeiten zur Folge. Der Betriebsarzt prüft daraufhin die durch den Sicherheitsbeauftragten erstellte Gefährdungsbeurteilung. Und an einem Punkt stutzt der Mediziner: An mehreren Arbeitsplätzen müssen aus vergleichsweise tiefer Position schwere Metallwerkstücke auf den Bearbeitungstisch gehoben werden. Die  Gefährdungsbeurteilung berücksichtigt zwar diese Tätigkeit, erwähnt das ständige Heben in ungünstiger Position jedoch nicht.

Arbeitgeber und Betriebsarzt einigen sich darauf, dass pro Arbeitsplatz jeweils ein kleines elektrisches Hebezeug angeschafft wird, mit dem sich die schweren Werkstücke ohne Körpereinsatz von den Paletten auf die Tische und wieder zurück befördern lassen. Die Krankenstände gehen drastisch zurück und die Investition hat sich nach nur vier Jahren amortisiert, da auch gleichzeitig die Produktivität gesteigert werden konnte. Außerdem empfiehlt der Betriebsarzt, bei Gefährdungsbeurteilungen künftig eine voll ausgebildete Fachkraft für Arbeitssicherheit hinzuzuziehen.

 

Reportagen zum Thema Gefährdungsbeurteilung:

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