Das Ende der sechziger Jahre brachte für den Arbeitsschutz neue Impulse. Die Anpassung der Arbeit an den Menschen wurde gefordert und der Begriff "Humanisierung des Arbeitslebens" geprägt.
Die Erkenntnis, dass Prävention das bedeutende Leitziel moderner Sozialpolitik ist, führte zu verstärkten Aktivitäten bei Bund, Ländern, Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden und in den Selbstverwaltungsorganen der gewerblichen Berufsgenossenschaften.
Am 12. Dezember 1973 trat das Arbeitssicherheitsgesetz in Kraft. Von diesem Zeitpunkt an waren die Betriebe verpflichtet, Betriebsärzte und Sicherheitsfachkräfte zu bestellen und einen Arbeitsschutzausschuss einzurichten. Noch im gleichen Jahr stellte die berufsgenossenschaftliche Selbstverwaltung Überlegungen zur Einrichtung überbetrieblicher, arbeitsmedizinischer Dienste an und gründete den B.A.D e.V. - Berufsgenossenschaftlicher Arbeitsmedizinischer Dienst.
Die B·A·D-Gruppe betreut heute mit mehr als 2.800 Experten in Deutschland und Europa 250.000 Betriebe mit 4 Millionen Beschäftigten in den unterschiedlichsten Bereichen der Prävention. Damit gehört die B·A·D GmbH mit ihren europäischen TeamPrevent Tochtergesellschaften zu den größten europäischen Anbietern von Präventionsdienstleistungen (Arbeitsschutz, Gesundheit, Sicherheit, Personal). Die Leistungstiefe reicht von Einzelprojekten bis hin zu komplexen Outsourcing-Maßnahmen. Ergänzt wird das Portfolio der Gruppe durch vielfältige Angebote in den Bereichen Consulting und Weiterbildung.
Die B·A·D GmbH initiiert bei dem Deutschen Institut für Normung e.V. (DIN) die Entwicklung einer DIN SPEC 91020 "Betriebliches Gesundheitsmanagement“. Sie positioniert ihr Leistungsangebot im Betrieblichen Gesundheitsmanagement nun flächendeckend und startet die Informationskampagne "Ich bin da – im gesunden Unternehmen“.
Gründung eines weiteren Unternehmens "Koruma Takimi“ in der Türkei zur Erbringung von Leistungen gemäß neuem Arbeitsschutzgesetz.
Die B·A·D GmbH stellt die Weichen für eine neue Organisationsstruktur und beginnt damit, einige ihrer rund 200 Standorte zu größeren Einheiten, sog. "Clustern“, zusammenzuschließen.
Gleichzeitig wird ein neues Gestaltungs- und Einrichtungskonzepts für einen einheitlichen Auftritt aller B·A·D-Zentren verabschiedet.
Mit der neuen Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 2 gelten für die B·A·D GmbH neue rechtliche Rahmenbedingungen.
Die B·A·D GmbH wird erneut mit dem TOTAL E QUALITY-Award ausgezeichnet und unterstreicht damit ihr besonderes Engagement zur Chancengleichheit und Vereinbarkeit von Beruf und Familie ausgezeichnet.
Die B·A·D GmbH ist unter den TOP 3-Arbeitgebern im Deutschen Mittelstand. Erstmalig überschreitet die B·A·D-Gruppe die Umsatzgrenze von 150 Millionen Euro und muss auf Ebene des B.A.D e.V. einen Konzernabschluss erstellen.
Eine Ausrichtung der Strategie nach den fünf Zieldimensionen Markt, Ressourcen, Organisation, Image und Nachhaltigkeit wird festgelegt. 5-Jahresplanungen und Bewertungen für alle Beteiligungen werden durchgeführt.
Berufung von Prof. Dr. Bernd Witte zum Geschäftsführer. Prof. Dr. Bernd Siegemund wird Vorsitzender der Geschäftsführung.
Das Produktportfolio der B·A·D GmbH wird unter die vier Erfolgsfaktoren Arbeitsschutz, Sicherheit, Gesundheit und Personal zusammengefasst.
Gründung der Terminal for Kids gGmbH.
Die B·A·D GmbH wird erstmalig mit dem TOTAL E QUALITY-Award für ihr besonderes Engagement zur Chancengleichheit und Vereinbarkeit von Beruf und Familie ausgezeichnet. Die B·A·D erhält zusätzlich zur Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 die Zertifizierung nach OHSAS 18001.
Die B·A·D GmbH übernimmt den Bereich Arbeitsschutz und Sozialberatung der Deutschen Telekom mit rund 200 Mitarbeitern. 30 neue B·A·D-Zentren entstehen, weitere 40 werden erweitert und umgebaut. Ausbau des Dienstleistungsangebots um den Bereich "Mitarbeiter- und Führungskräfteberatung".
Gründung der TeamPrevent-Beteiligungsgesellschaft in Bulgarien. Erwerb der 3cert und UVM GmbH und Verschmelzung der IntegriCert GmbH mit der 3cert GmbH.
Ein direkt auf den Bedarf der B·A·D GmbH zugeschnittener Haustarifvertrag tritt in Kraft. Die B·A·D-Gruppe wächst weiter und gründet neue TeamPrevent-Tochterunternehmen und Beteiligungsgesellschaften in England, Polen, Tschechien, der Türkei, Slowakei und Ukraine. André Panienka wird in die Geschäftsführung berufen.
Die B·A·D GmbH gründet ein weiteres internationales TeamPrevent-Tochterunternehmen in Österreich. Erstmals wird die B·A·D GmbH unter den TOP 100 Arbeitgebern im deutschen Mittelstand ausgezeichnet. Ein Erfolg, der in den folgenden Jahren fünf Mal wiederholt werden konnte. Die erste Mitarbeiterbefragung wird durchgeführt – seitdem wird sie alle zwei Jahre wiederholt.
SAP R3 wird als übergreifendes Steuerungsinstrument und zur Vereinheitlichung von Prozessen in allen Organisationseinheiten der B·A·D GmbH eingeführt.
Die B·A·D GmbH wird international. Beginnend mit der AAM GmbH in Italien entstehen in den Folgejahren Tochtergesellschaften und Beteiligungen in vielen europäischen Ländern – hier unter dem Namen TeamPrevent.
Gründung der Tochtergesellschaft concada GmbH Consulting + Akademie.
Die B·A·D GmbH betreut über 3 Mio. Arbeitnehmer in 185.000 Unternehmen aller Größenordnungen und Branchen. Prof. Dr. Bernd Siegemund wird als Nachfolger von Rudolf Müller neuer Geschäftsführer.
Zur Durchführung eines Forschungsvorhabens zur Bekämpfung arbeitsbedingter Erkrankungen wird in Brunsbüttel das ZAE – Zentrum für arbeitsbedingte Erkrankungen gegründet. Nach erfolgreichem Abschluss der Forschungsarbeiten wird die ZAE GmbH eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der B·A·D GmbH.
Zur optimalen Erweiterung des Leistungsspektrums gründet die B·A·D GmbH in Kooperation mit der Frankfurter Flughafen AG den Medical Airport Service – MAS – und ermöglicht dort eine umfassende Betreuung, zugeschnitten auf die Besonderheiten der Mitarbeiter und Firmen an einem solchen Standort.
Die B·A·D GmbH erhält als erster überbetrieblicher arbeitsmedizinischer und sicherheitstechnischer Dienst das Zertifikat "Qualitätsmanagement" nach DIN EN ISO 9001 und dokumentiert damit auch gegenüber ihren Kunden ein hohes Maß an Qualität und Kompetenz.
Die B·A·D GmbH wird gegründet. Ziel dieser Umstrukturierung ist eine flexiblere und verbesserte Marktpräsenz mit neuen, verstärkt markt- und wirtschaftsorientierten Regionalstrukturen.
Der B.A.D e.V. erweitert sein Dienstleistungsangebot um die Prävention und Diagnose von Erkrankungen, die mit Umwelteinflüssen in Verbindung gebracht werden sowie die Erstellung von umweltmedizinischen Gutachten.
Die Mitgliederversammlung des B.A.D e.V. beschließt die Einführung der neuen Dienstleistung "Sicherheitstechnik".
Nach der Wiedervereinigung Deutschlands startet der B.A.D e.V. sein "Aufbauvorhaben Ost" und eröffnet innerhalb von zwei Jahren insgesamt 42 Zentren in den neuen Bundesländern.
Das erste Zentrallabor des B.A.D e.V. in Düsseldorf wird eingerichtet. Ein weiteres folgt später in Würzburg. In den Laboratorien werden jährlich etwa 1 Million Analysen durchgeführt. Zur gleichen Zeit wird die zentrale EDV-Kundenverwaltung eingeführt.
Erstmals werden eigene mobile Einheiten (Betriebsarztzentren) eingesetzt, mit denen eine Verbesserung der Betreuung von Kleinbetrieben erreicht wird.
Am 28. Mai 1976 gründeten 22 Berufsgenossenschaften den B.A.D e.V. - Berufsgenossenschaftlicher Arbeitsmedizinischer Dienst.