Veranstaltungsreihe Praxiswissen BGM

  • Betriebliches Gesundheitsmanagement

Vortrag

23. Oktober 2018

09:30 Uhr - 13:15 Uhr

49,00 € zzgl. MwSt.
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Inhalte

BGM hat sich in den letzten Jahren von einem „Nice-to-have“ zum „Must-have“ entwickelt und deckt immer mehr Themen ab. Die Veranstaltungsreihe „Praxiswissen BGM“ vermittelt Ihnen Fachwissen und bietet die Möglichkeit, die praktische Umsetzung relevanter, oft ungelöster Themen zu diskutieren.

Programmablauf

09.30 – 09.45 Uhr Einführung

BGM in Deutschland: eine Status-quo-Betrachtung zu Handlungsansätzen, Umsetzungsvarianten und Trends

09.45 – 10.30 Uhr Arbeitswelt 4.0 und psychische Gesundheit

Fakten und Herausforderungen für die psychische Gefährdungsbeurteilung

Die als 4.0 bezeichnete Arbeitswelt kennzeichnet sich durch eine zunehmende Digitalisierung, Vernetzung und Flexibilisierung sowie den Einsatz von Maschinen, künstlicher Intelligenz und Algorithmen zur Beschleunigung von Arbeitsprozessen. Während sich für Unternehmen daraus neue Potenziale und Geschäftsmodelle ergeben, führen die schnellen Veränderungen und die große Informationsflut für manche Beschäftigte zu Ängsten. Hinzu kommt, dass durch die Arbeitswelt 4.0 neue bzw. veränderte Arbeitsformen entstehen, die auch eine Neubewertung von Belastungen bedeuten. Dabei stellt sich die Frage, wie diese durch eine Gefährdungsbeurteilung, insbesondere psychischer Belastungen, erfasst und bewertet werden können.

10.30 - 11.15 Uhr Risikofaktor Führungskraft

Wie gesund sind sie und wie gesund führen sie?

Maßnahmen zur Betrieblichen Gesundheitsförderung sind oftmals lediglich an die Beschäftigten adressiert, obwohl sie grundsätzlich ebenso den Führungskräften offenstehen. Auch bei der Betrachtung gesundheitlicher Risiken wird primär der Mitarbeiter „durchleuchtet“. Für das obere Management werden oft besondere Check-ups als Benefit angeboten, wohingegen Führungskräfte in Sandwichpositionen leer ausgehen. Hinzu kommt, dass genau dieser Gruppe oftmals unzureichende Führungskompetenz vorgeworfen wird. Daher stellt sich die Frage, wie BGM-Maßnahmen für Führungskräfte zur eigenen Gesunderhaltung und zum Kompetenzerwerb gesunder Führung gestaltet werden können.

11.15 - 11.45 Uhr: Pause

11.45 - 12.30 Uhr Beweis mir, dass BGM einen Nutzen hat

Von der Risikoanalyse im Betrieb zur ökonomischen Betrachtung und Bewertung eines BGM als System

Gesundheit stellt zweifellos einen Wert in der Gesellschaft dar. Mit zunehmendem Alter wünscht man sich gerne Gesundheit zum Geburtstag und Erkrankten sendet man Genesungswünsche. Geht es um Gesundheit im Betrieb, werden monetär bewertbare Risiken und der Nutzen Betrieblicher Gesundheitsförderung diskutiert. Häufig kommen jedoch lediglich die Kennzahlen „Krankenstände“ und „Unfälle“ ins Spiel. Der Nutzen eines BGM muss jedoch auch auf andere Weise dargestellt werden. Hierbei gilt es, geeignete Kennzahlen zur Planung, Steuerung und Kontrolle des BGM zu finden, um den Wirkungsgrad eines BGM als Managementsystem abbilden zu können.

12.30 - 13.15 Uhr Wem gehören die Daten in einem BGM?

Umgang mit der neuen EU-DSGVO

Die Erfassung persönlicher Gesundheitsdaten im Rahmen eines BGM ist unvermeidbar. So ist beispielsweise die Registrierung der Arbeitsunfähigkeitstage für Unternehmen zur Erfüllung der gesetzlichen Anforderung für ein Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) erforderlich. Bei Mitarbeiterbefragungen, Haltungsanalysen, Workshops und in den zahlreichen Maßnahmen zur Gesundheitsförderung werden bewusst, zum Teil aber auch unbewusst, personenbezogene Daten erfasst und ausgewertet. Seit die ab Mai 2018 geltende EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) deutlich gemacht hat, dass es für Personen Rechte zur Auskunft über die Datenerhebung und -speicherung, aber auch das Recht auf „Vergessenwerden“, also die sichere Löschung von personenbezogenen Daten, gibt, stellt sich für das BGM mehr denn je die Frage nach einem rechtskonformen Umgang mit Gesundheitsdaten. Wie kann es gelingen, die EU-DSGVO umzusetzen und gleichzeitig genügend Kennzahlen zur Planung, Steuerung und Überwachung des BGM zur Verfügung zu haben?

Veranstalter

Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement

Die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG bietet akkreditierte Bachelor- und Master-Studiengänge an, mit denen sowohl bestehende Mitarbeiter als auch neu eingestellte Mitarbeiter zu vielfältig einsetzbaren Fach- und Führungskräften im BGM auf Hochschulniveau qualifiziert werden können. Das duale Bachelor-Studium, z. B. im Studiengang Gesundheitsmanagement, verbindet eine betriebliche Ausbildung und ein Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen. Durch den hohen Anteil an praktischer Ausbildung kann z. B. ein Mitarbeiter spezifisch qualifiziert werden, der sich insbesondere dem Thema BGM widmet. Eine Weiterqualifikation in zwei Master-Studiengängen mit Schwerpunktsetzung im Bereich BGM ist möglich. Bisher qualifizierten bereits über 4.300 Unternehmen ihre derzeitigen und zukünftigen Fach- und Führungskräfte mit einem Studium an der DHfPG.

BSA-Akademie

Die BSA-Akademie, das Schwesterunternehmen der DHfPG, ist mit ca. 180.000 Teilnehmern seit 1983 einer der führenden Bildungsanbieter in den Bereichen Prävention, Fitness, Gesundheit und Betriebliches Gesundheitsmanagement. In Zusammenarbeit mit der IHK wurde ein Lehrgang mit IHK-Zertifikat ins Leben gerufen, an dem bereits mehr als 1.100 Personen teilgenommen haben: die „Fachkraft für Betriebliches Gesundheitsmanagement (IHK)“. Insgesamt haben sich bereits über 2.000 Personen mit den nebenberuflichen Lehrgängen im Bereich BGM qualifiziert. Durch die Auswahl an unterschiedlichen BGM-Qualifikationen kann das Qualifikationsprofil der Mitarbeiter individuell und auf die betrieblichen Anforderungen angepasst zusammengestellt werden.

Veranstaltungsort

Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement/BSA-Akademie

Kölner Straße 251
51149 Köln
Tel. : +49 681 6855 143

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