Gesundheit

Vegan essen: Nährstoffversorgung prüfen!

Ernährung

Bei der veganen Ernährung werden ausschließlich pflanzliche Lebensmittel verzehrt. Gemieden werden sollten alle vom Tier stammenden Lebensmittel, wie Fleisch und Milch, aber auch Honig und vom Tier stammende Zusatzstoffe, wie etwa Lecithin aus dem Ei.

Da die Versorgung mit einer Reihe von Nährstoffen nicht gewährleistet ist, empfiehlt die Deutsche
Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) die Lebensmittelauswahl mit Nährstoffpräparaten bzw. angereicherten Lebensmitteln zu ergänzen.

Um den Nährstoffbedarf im Rahmen einer veganen Ernährung zu decken, ist eine sorgfältige Lebensmittelauswahl erforderlich.

Für die vegane Ernährung gilt:

  • Bunte Vielfalt von Gemüse und Obst mit mindestens 5 Portionen am Tag.
  • Vollkornprodukte sind wichtige Lieferanten für Protein, B-Vitamine, Eisen und Zink.
  • Hülsenfrüchte wie Bohnen, Linsen und Sojabohne liefern B-Vitamine und Eisen.
  • Nüsse und Ölsaaten enthalten wichtige Omega-3-Fettsäuren sowie Eisen und Zink.
  • Fluoridiertes Jodsalz sowie mit Algen angereichertes Meersalz leistet die notwendige Jodversorgung.
  • Das lebensnotwendige Vitamin B12 muss als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden.

Die Umstellung auf eine vegane Ernährung sollte laut DGE gemeinsam mit einer qualifizierten Ernährungsfachkraft erfolgen. Wird die vegane Ernährung dauerhaft praktiziert, muss der Versorgungszustand regelmäßig ärztlich untersucht werden. Schwangere, Stillende, Babys, Kinder und Jugendliche sollten sich nicht vegan ernähren, haben sie doch ein höheres Risiko für einen Nährstoffmangel möglicherweise gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

Ihre Ansprechpartnerinnen

Ursula Grünes

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