Arbeitsschutz

Hälfte der Deutschen schiebt wöchentlich 4 Überstunden

Befragung

Jeder siebte von 9.000 von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Befragte (14 Prozent) erfährt häufige Änderungen seiner Arbeitszeiten. Der Anteil sei zwar im Befragungszeitraum zwischen 2015 und 2017 konstant geblieben, jedoch habe sich der Ankündigungszeitraum verkürzt: Ein Drittel der Betroffenen erfahre erst am Vortag von den Änderungen.
Die Studie zeigt zudem, dass 21 Prozent der Vollzeit-Arbeitnehmer durchschnittlich 48 Stunden und mehr in der Woche arbeiten. Mehr als die Hälfte der Befragten mache jedoch keine respektive nur bis zu zwei Überstunden pro Woche. Als Grund für Überstunden geben knapp 4 von 5 Befragten betriebliche Vorgaben und Gründe an oder aber berichten, dass die Arbeit in der vorgesehenen Zeit nicht zu schaffen ist.

Hohe Flexibilität in der Freizeit gefragt

An viele Beschäftigte werden erhebliche Anforderungen an ihre Flexibilität gestellt. Noch immer werde etwa jeder achte Beschäftigte wegen dienstlicher Belange häufig in der Freizeit kontaktiert. Der Anteil derjenigen, die erwarten kontaktiert zu werden, liege aktuell bei 24 Prozent. Zunehmend sind laut der BAuA hiervon auch Personen mit einfacheren Tätigkeiten betroffen.

Positiv vermerken die Autoren, dass die Beschäftigten – mit Ausnahme Beschäftigter mit niedrigem Bildungsniveau - ihre Arbeitszeit mittlerweile häufig selbst gestalten können: Arbeitsbeginn und –ende oder freie Stunden oder Tage seien nun zunehmend möglich.

Quelle: https://www.baua.de/DE/Services/Presse/Pressemitteilungen/2018/10/pm051-18.html


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