Gesundheit

Gesund auf Reisen

Reisemedizin

 

Ob beruflich oder privat – wir reisen nicht nur häufiger, sondern auch schneller und weiter als noch vor einigen Jahren. Die Spannung und Vorfreude auf neue Eindrücke und Erlebnisse wiegt oft mehr als der Gedanke an die vielfältigen Erkrankungsrisiken, mit denen wir ebenfalls im Ausland rechnen müssen. Und auch die Bestimmungen für Medikamente sind in anderen Ländern anders als bei uns.

Medikamente im Handgepäck

Vor allem Medikamente in flüssiger Form, Spritzen oder Salben können im Handgepäck bei Kontrollen am Flughafen zum Problem werden. Ohne Bescheinigung über die Notwendigkeit der Medikamente in englischer Sprache riskiert man, sie abgeben zu müssen. Für viele Reisen reicht nach Angaben des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte ein Dokument, das vom Arzt ausgefüllt und von der obersten Landesgesundheitsbehörde beglaubigt wurde. Für Reisegebiete, die nicht zum Schengener Abkommen zählen, rät die Bundesopiumstelle, sich eine mehrsprachige ärztliche Bescheinigung gemäß den Richtlinien des International Narcotics Control Board (INCB) ausstellen zu lassen.

Weitere Informationen zum Thema von der Bundesopiumstelle

Das sagt der Gesetzgeber zum Thema Dienstreise

Eine berufsbedingte Reise erfordert nach der Verordnung zur Arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) eine Beratung. Eine ausführliche medizinische Untersuchung ist sogar verpflichtend vorgeschrieben bei Tätigkeiten in den Tropen und Subtropen. Das gilt auch für Dienstreisen in Länder mit besonderen klimatischen Belastungen und Infektionsgefährdungen.

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Auf Flugreisen leiden die Venen

Langes Sitzen ist anstrengend – das wissen vor allem Langstreckenflieger. Die gefürchtete Reisethrombose kann auch nach Bus- und Autoreisen auftreten. Was hilft, sind viel Bewegung und regelmäßiges Aufstehen und viel trinken, am besten Wasser oder Saftschorle (bei Flugreisen einen Liter mehr). Ärzte empfehlen Kompressionsstrümpfe bei Venenschwäche. Ein wenig Beingymnastik geht immer, um die Venenmuskelpumpe anzuregen. Einfache Übungen sind: im Stehen auf den Zehen wippen und leicht federndes Gehen auf der Stelle.

Weitere Tipps von der Deutschen Venenliga


Impfen ist ein Muss

Der beste Infektionsschutz sind Impfungen, da sie Erkrankungen verhindern, bevor sie entstehen. Auch vor einer „Last-Minute-Reise“ lassen sich meistens noch alle empfohlenen Impfungen organisieren. Impfempfehlungen gibt es vor allem für die Grundimpfungen gegen Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie und Poliomyelitis (Kinderlähmung). Empfehlungen für Indikationsimpfungen sind nur bei besonderen Gefahren erforderlich: in erster Linie Hepatitis A, Hepatitis B, Typhus und Gelbfieber.

Mehr Infos dazu beim Robert Koch-Institut

Präventionsreisen: Zuschuss von der Krankenkasse

Gesundheitsreisen werden immer beliebter. Denn die so genannten Präventionsreisen kombinieren verschiedene Bereiche: Entspannung, Bewegung, Ernährung. Man muss mindestens 80 Prozent der Kurseinheiten besuchen. Viele Krankenkassen unterstützen Gesundheitsurlaube und bezuschussen die Präventionsreise mit 75 Euro pro Präventionsfeld, maximal sind es 150 Euro. Am besten informiert man sich bei seiner jeweiligen Krankenkasse.

Mehr Informationen auf www.praeventionsreisen.net



Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf unserer Internetseite www.die-reisemedizin.de


Weitergehende Informationen zum Thema "Arbeitsmedizin".

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