Arbeitsschutz

Gefährdungen mit Robotern beurteilen

Ob das Heben und Halten von Teilen, monotone Aufgaben oder Arbeitsbereiche mit Gefahrstoffen, die gesundheitliche Risiken für Menschen bergen: Dies alles können Menschen gut und gerne Robotern überlassen – und sich eher auf Arbeiten, bei denen es etwa auf Fingerfertigkeit oder Urteilsvermögen ankommt, fokussieren, heißt es vom TÜV Rheinland.

Sollten Mensch und Maschine hinsichtlich der Sicherheit des Beschäftigten auch gemeinsam Aufgaben bewältigen? Intelligente Sicherheitsvorkehrungen, wie beispielsweise Sensoren oder Kameras, können Menschen in ihrem Umfeld wahrnehmen und daraufhin die Bewegungsgeschwindigkeit und die eingesetzte Kraft der Roboter der Arbeitssituation anpassen.

Auch Unterweisungen der Mitarbeiter zum Umgang mit kollaborierenden Robotern seien wichtig. So könnte etwa das Freihalten von Fahrwegen eine reibungslose Zusammenarbeit gewährleisten. Um die Beschäftigten optimal zu schützen, sei eine genaue Analyse der Aufgaben von Robotern und deren Zusammenarbeit mit Menschen erforderlich. Daraufhin könne eine Gefährdungsbeurteilung für jeden Arbeitsplatz erstellt werden.

Quelle: TÜV Rheinland

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