Newsletter 06/19

Jeder Zweite sieht digitale Gesundheitsversorgung als Muss an

Studie

Jeder zweite Deutsche ist sich laut einer Studie des Digitalverbands Bitkom sicher: Eine Zukunft der Medizin ohne E-Health wird es nicht geben – und die Mehrheit der Bundesbürger sieht darin auch große Chancen.

So meint rund jeder Zweite, dass zumindest Teile der medizinischen Versorgung in Zukunft ausschließlich digital stattfinden werden, um die steigenden Kosten des deutschen Gesundheitssystems aufzufangen. Gleichzeitig sind die Deutschen offen für diese Neuerungen und nutzen existierende digitale Angebote schon heute rege, beispielsweise Apps zu Gesundheits-, Fitness-, Gewichts- oder Ernährungsthemen (25 Prozent).

Ähnlich stark genutzt werden aber auch Apps, die Körper- und Fitnessdaten wie zum Beispiel Herzfrequenz, Blutdruck oder gegangene Schritte aufzeichnen. Gut jeder Sechste nutzt außerdem Workout-Apps mit entsprechenden Anleitungen für Übungen zu Hause oder unterwegs (17 Prozent).

Auch für die Digitalisierung über die Luft sind die meisten Deutschen aufgeschlossen. So stimmen fast 60 Prozent der Befragten zu, wenn es darum geht, eilige Medikamentenlieferungen per Drohne zuzuliefern, beispielsweise an entlegene Orte auf dem Land oder auch Inseln.

Große Zustimmung für Elektronische Patientenakte und E-Rezept

Auch die Elektronische Patientenakte und das Elektronische Rezept sind digitale Gesundheitsinnovationen im Sinne der Patienten. So würden beispielsweise zwei Drittel der Bundesbürger die E-Akte nutzen (65 Prozent), beinahe ebenso viele (63 Prozent) das E-Rezept.
Die potenziellen Nutzer fordern dabei für sich vor allem Datenhoheit. 61 Prozent wollen, dass sie beim Patienten liegt, weitere 59 Prozent verlangen ein Höchstmaß an Datenschutz und Datensicherheit.

Bessere Prävention dank smarter Medizin – Befragte aufgeschlossen

Über digitale Angebote wie die E-Akte und das E-Rezept hinaus bietet die Digitalisierung zahlreiche hochinnovative Möglichkeiten für die Prävention, Diagnose und Behandlung von Krankheiten. Risikogruppen für Diabetes etwa können mit digitalen Lösungen darin unterstützt werden, die Gefahr, eine Form von Diabetes zu entwickeln, zu reduzieren. Dafür werden Vitaldaten wie tägliche Schritte und Gewicht aufgezeichnet und der Risiko-Kandidat wird mit anderen Betroffenen sowie seinem persönlichen Coach vernetzt. Würde er zur Risikogruppe gehören, wäre jeder Zweite (50 Prozent) daran interessiert , ein solches Angebot zu nutzen.

Telemedizin als Chance für die medizinische Versorgung

Auch die Telemedizin kann zu einer Verbesserung der medizinischen Versorgung beitragen und vor allem Jüngere sind offen für solche neuen Möglichkeiten. Jeder Vierte (24 Prozent) würde für einen schnellen ärztlichen Rat per App sogar extra zahlen, bei den 16- bis 29-Jährigen sind es bereits 35 Prozent. Jeder Siebte (15 Prozent) wäre sogar bereit, für 250 Euro ein Jahres-Abonnement abzuschließen, um sich jederzeit online Rat von Medizinern einholen zu können.

Quelle: www.bitkom.de


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