B·A·D befürwortet Masernschutzgesetz

Gesellschaftlicher Nutzen im Vordergrund

Bonn, Februar 2020 –  B·A·D begrüßt das Masernschutzgesetz, das am 1. März 2020 in Kraft tritt. "Eine verbindliche Regelung des Impfschutzes und die Überwachung des Impfstatus durch die Gesundheitsämter bedeuten insgesamt größere Sicherheit," davon ist Arbeitsmediziner Dr. Claus Goth, Leiter der B·A·D-Gesundheitszentren Bonn und Köln, überzeugt. Es schütze nicht nur diejenigen, die die Impfung erhalten, sondern auch die Menschen, die sich aufgrund ihres Alters oder gesundheitlicher Ein-schränkungen nicht selbst schützen können.

Masern seien alles andere als harmlos. Sie sind hoch ansteckend und können im schlimmsten  Fall zu einer tödlichen Gehirnentzündung führen, zurecht bestehe daher eine Meldepflicht. Eine Impfquote von 95 Prozent erachtet er als sinnvoll. Ab dieser Höhe greife wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge der sogenannte Herdenschutz. Damit werden Übertragungswege unterbrochen, um etwa Säuglinge unter einem Jahr zu schützen, die noch nicht geimpft werden können.

In Unternehmen stellen Vorsorgemaßnahmen wie Impfungen ein wichtiges niederschwelliges Angebot für die Mitarbeitenden dar. Darüber hinaus sei der Impfschutz nicht nur wertvoll für das Individuum und die Bevölkerungsgesundheit, sondern auch essentiell für die Wirtschaft. Im Fall eines betrieblichen Masern-Ausbruchs wären die zwangsläufigen Folgekosten aufgrund von Arbeitsausfällen und damit verbundenen finanziellen Verlusten unausweichlich.

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