Sicherheit

Online-Betreiber sollten dringend ihre Kennzeichnungspflicht prüfen

Gefahrstoffe

Ob Ebay oder Amazon: Shops und Verkäufer auf Onlineplattformen müssen ab sofort damit rechnen, von EU-Überwachungsbehörden für Chemikalienrecht auf die Einhaltung von Kennzeichnungsvorschriften für Gefahrstoffe kontrolliert zu werden. Das berichtet die Prüfgesellschaft Dekra.

Im Rahmen eines umfangreichen Überwachungsprojekts sollten die Online-Händler ihre Angebotsinformationen, Kennzeichnung und Einhaltung von Schadstoffgrenzwerten für Gefahrstoffe wie Reiniger, Klebstoffe und ähnliche Chemieprodukte dringend überprüfen.
Zudem sei geplant, die Einhaltung von Schadstoffgrenzwerten in Produkten wie Spielzeug und Textilien zu kontrollieren. Hintergrund: Bei einem Pilotprojekt im Jahr 2017 waren 82 Prozent der Angebote nicht rechtskonform gemäß CLP-Verordnung.


Verstöße, die im Rahmen dieses Überwachungsprojekts aufgedeckt werden, so die Dekra, werden von den Behörden gemäß der nationalen Vorschriften sanktioniert. Verstöße gegen die Kennzeichnungspflicht können zu Geldbußen führen, Verstöße gegen Schadstoffgrenzwerte sogar zu Strafverfahren.


Quelle: www.dekra.de

B·A·D unterstützt Sie gerne beim Gefahrstoffmanagement

Ihre Ansprechpartnerinnen

Ursula Grünes

Tel. 0228 400 72 840
presse@bad-gmbh.de

Maria Kalina

Tel. 0228 400 72 552
presse@bad-gmbh.de