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Ausfälle durch psychische Erkrankungen nehmen weiter zu

Fehlzeiten-Report

Mehr als ein Fünftel der Fehlzeiten ging im vergangenen Jahr auf Muskel- und Skelett-Erkrankungen (22 Prozent) zurück, danach folgten Atemwegserkrankungen (13 Prozent) und psychische Erkrankungen (11 Prozent). Zu diesen Ergebnissen kommt das wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) in seinem Fehlzeiten-Report 2019.


Der Anteil der Muskel- und Skelett-Erkrankungen an den Fehlzeiten ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 Prozentpunkte am deutlichsten gesunken. Der Anteil der Atemwegserkrankungen ist dagegen im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 und der der psychischen Erkrankungen um 0,1 Prozentpunkte gestiegen.

Im Vergleich zu den anderen Krankheitsarten kommt den psychischen Erkrankungen eine besondere Bedeutung zu: Seit 2008 haben die Krankheitstage aufgrund psychischer Erkrankungen um 64,2 % zugenommen. Im Jahr 2018 wurden erneut mehr Fälle aufgrund psychischer Erkrankungen (5,1 %) als aufgrund von Herz- und Kreislauf-Erkrankungen (3,7 %) registriert. Die durchschnittliche Falldauer psychischer Erkrankungen war im Jahr mit 26,3 Tagen je Fall mehr als doppelt so lang wie der Durchschnitt mit 11,8 Tagen je Fall. Neben den psychischen Erkrankungen verursachten Muskel- und Skelett-Erkrankungen (17,0 Tage je Fall) lange Ausfallzeiten.

Schätzungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zufolge verursachten im Jahr 2017 668,6 Mio. AU-Tage volkswirtschaftliche Produktionsausfälle von 76 Milliarden bzw. 136 Milliarden Euro Ausfall an Produktion und Bruttowertschöpfung

Die Ergebnisse des Fehlzeiten-Report im Detail


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