Sucht in Zeiten von Corona

B·A·D-Experten-Podcast

Bonn, Juni 2020 – Führen Isolation, Angst vor Ansteckung oder Jobverlust dazu, dass Menschen in Corona-Zeiten zuhause mehr Alkohol trinken? Wie schützen sich trockene Alkoholiker, um in Krisenzeiten nicht rückfällig zu werden? Was können Unternehmen aktuell in der Prävention tun?

Im B·A·D-Podcast zum Thema „Sucht in Zeiten von Corona“ diskutieren Experten diese und weitere Aspekte aus verschiedenen Blickwinkeln.
Dr. Hubert Buschmann, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Leiter der Median-Klinik Tönisstein, ist der Meinung, dass Leerlauf, Zukunftsängste, das enge permanente Zusammensein zu erhöhtem Stressempfinden führe und den Alkoholkonsum als „Betäubungsinstrument“ in die Höhe schnellen lassen. Ulrich Borowka, Ex-Fußballprofi, Unternehmer und seit 20 Jahren trockener Alkoholiker, sieht insbesondere in den aktuell fehlenden Strukturen und dem Mangel an persönlichen Beratungsangeboten eine Gefahr für trockene Alkoholiker, wieder in alte Sucht-Verhaltensmuster zu rutschen.

Markus Kappes, B·A·D-Berater Gesundheitsmanagement, rät Führungskräften, den Kontakt zu ihren Teams trotz Homeoffice zu halten bzw. zu intensivieren. Es sei wichtig herauszubekommen, wie belastet Mitarbeitende sind und ob sie gegebenenfalls Unterstützung im Sinne einer betrieblichen Fürsorge, beispielsweise durch psychosoziale Beratungsangebote im Rahmen eines Employee Assistance Program (EAP) benötigen.

Der Podcast findet sich auf der B·A·D-Website unter https://www.bad-gmbh.de/bad-podcast/

Weitere Informationen zum Thema finde Sie unter https://gesund.to/sucht

 

 

 

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