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Lebensmittelherkunft: Digitale Services gewünscht

Wo kommt mein Ei, Steak oder der Käse auf der Tiefkühlpizza her? Verbraucher erwarten heute Informationen über die Herkunft ihrer Lebensmittel. Laut einer Bitkom-Umfrage nutzen drei von zehn Verbraucher beispielsweise einen QR-Code, mit dem sie transparent erfahren, welche Düngemittel, Herbizide oder Medikamente bei der Produktion ihrer Lebensmittel eingesetzt wurden. 40 Prozent können sich vorstellen, mit Hilfe eines solchen digitalen Services ihre Lebensmittel bis zum Erzeuger zurückzuverfolgen.

Mehr als jeder fünfte Verbraucher (21 Prozent) würde gerne über einen Bildschirm von zu Hause oder im Supermarkt direkt in den Stall schauen können, in dem beispielsweise sein Ei oder seine Milch produziert werden. Weitere 37 Prozent können sich immerhin vorstellen, diese Möglichkeit zu nutzen.

Digitale Technologien können zudem auch den Austausch zwischen Erzeuger und Konsument fördern. So möchte mehr als jeder fünfte Verbraucher Nahrungsmittel gerne online bewerten können, um so sein Feedback direkt an den Erzeuger zu übermitteln.

Weitere 31 Prozent können sich das vorstellen. 18 Prozent würden Produktempfehlungen schätzen, die ihnen der landwirtschaftliche Erzeuger auf Basis vorangegangener Einkäufe gibt, beispielsweise über Einblendungen im Online-Hofladen oder per Newsletter. 29 Prozent können sich vorstellen, dieses Angebot zu nutzen.