Sicherheit

Erster Präventionsbericht veröffentlicht

Vorsorgeengagement

Die Nationale Präventionskonferenz (NPK) hat heute dem Bundesministerium für Gesundheit ihren ersten Präventionsbericht übergeben. Der Präventionsbericht erscheint ab jetzt alle vier Jahre.

Der Präventionsbericht beschreibt die Leistungen, die die an der NPK beteiligten Institutionen, darunter auch Bund, Länder und Kommunen zur Prävention und Gesundheitsförderung in Deutschland erbringen. Zudem bietet er konkrete Empfehlungen für die Weiterentwicklung der Prävention in der Bundesrepublik. Das Besondere: Der Präventionsbericht enthält erstmals konkrete Zahlen in gebündelter Form zu den Ausgaben für Gesundheitsförderung und Prävention. So haben die an der NPK beteiligten Institutionen 2017 über 1,8 Milliarden Euro in entsprechende Leistungen investiert, 2012 waren es noch 1,27 Milliarden Euro.
Hintergrund: Die Nationale Präventionskonferenz (NPK) wurde mit dem am 25.07.2015 in Kraft getretenen Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und Prävention eingeführt. Ihre Aufgabe ist es, eine nationale Präventionsstrategie zu entwickeln und fortzuschreiben (§§ 20d und 20e SGB V).
Träger der NPK sind die gesetzliche Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung sowie die soziale Pflegeversicherung, vertreten durch ihre Spitzenorganisationen: GKV-Spitzenverband als Spitzenverband Bund der Kranken- und Pflegekassen, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau sowie Deutsche Rentenversicherung Bund. Sie bilden die NPK als Arbeitsgemeinschaft nach § 94 Absatz 1a SGB X. Die private Krankenversicherung hat Stimmrecht in der NPK.

Hier geht es zum Präventionsbericht (PDF, 2,8 MB)

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