Personal

WM-Tratsch: Zwei Mrd. Euro vom BIP gehen verloren

Befragung

Durchschnittlich 16 Minuten am Tag wollen sich Deutschlands Angestellte während der Arbeitszeit mit der Fußball-WM beschäftigen, ohne diese später nachzuholen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung der Universität Hohenheim unter 1.000 Befragten.

Während etwa ein Viertel der Befragten die WM während der Arbeitszeit ein Tabu-Thema ist, planen dagegen fast 20 Prozent der Studienteilnehmer mehr als eine Stunde für die Weltmeisterschaft im Büro ein.

Die Wissenschaftler sehen hierdurch zweierlei Effekte: So kann sich zum einen das Arbeitsklima verbessern. Zum anderen wirkt sich die Abwesenheit vom Arbeitsplatz aber negativ auf die Arbeitsleistung der Arbeitnehmer während der WM aus. Laut der Universität Hohenheim gehen durch die 16 Minuten WM-Tratsch hochgerechnet 2,62 Milliarden Euro Bruttoinlandsprodukt während der WM verloren.

Laut dieser aktuellen Umfrage würden 67 Prozent der Arbeitgeber den Blick auf die Spielergebnisse während der Arbeitszeit tolerieren. 57 Prozent würden keine Einsprüche gegen Radiosendungen zur WM am Arbeitsplatz erheben. 38 Prozent drückten sogar bei Fernsehübertragungen am Arbeitsplatz ein Auge zu.