Gesundheit

Online-Spielsucht als Krankheit anerkannt

Abhängigkeit

Exzessives Computer- oder Videospielen gilt ab sofort nach einem neuen Verzeichnis der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Krankheit. Das Verzeichnis dient Ärzten als Hilfe bei der Diagnose. Jedoch ist die Aufnahme der Online-Spielsucht unter Wissenschaftlern umstritten.

Spieler könnten dadurch grundlos als therapiebedürftig stigmatisiert werden, sagen sie. Auch müsse geprüft werden, ob bei exzessiv spielenden Patienten nicht eher zugrunde liegende Probleme wie Depressionen oder soziale Angststörungen behandelt werden müssten.

Die Abgrenzung zwischen Spielspaß und Sucht sei klar definiert, so die WHO und nennt in ihrem Verzeichnis zur Unterscheidung drei Kriterien:
•    Entgleitende Kontrolle etwa bei Häufigkeit und Dauer des Spielens,
•    Wachsende Priorität des Spielens vor anderen Aktivitäten und
•    Weitermachen auch bei negativen Konsequenzen.

Quelle: www.spiegel.de