Gesundheit

Jeder Zweite findet Fasten gut

Neue Studie zum Start der Fastenzeit

Auf Tabakkonsum, Alkohol oder Süßigkeiten, Surfen im Internet oder Fernsehen verzichten: Es gibt unzählige Möglichkeiten und Formen, für einen bestimmten Zeitraum gezielt auf bestimmte Genussmittel oder Konsumgüter zu verzichten – besonders in der von Aschermittwoch bis Ende März andauernden Fastenzeit. 57 Prozent haben dies laut einer aktuellen Umfrage im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit schon einmal beherzigt und halten dies auch für sinnvoll. Von diesen Formen des Fastens versprechen sich die Befragten weniger Stress und mehr Zeit für sich und Freunde.

Süßigkeiten stehen in diesem Jahr auf Platz eins der Fasten-Hitliste. So möchten 62 Prozent in den kommenden Wochen keine Schokoriegel und weitere süße Sachen naschen. Dicht dahinter folgt im „Ranking“ der Verzicht auf Alkohol (61 Prozent). Dagegen wollen im Vergleich zum Vorjahr 17 Prozent weniger Deutsche auf ihr tägliches Fernsehprogramm verzichten.

Bemerkenswert: Bei jungen Leuten im Alter von 18 bis 29 Jahren ist Fasten besonders angesagt. 62 Prozent sagen, dass sie schon mindestens einmal gefastet haben. Alkohol, Süßigkeiten oder das Rauchen kann diese Altersgruppe noch am ehesten für eine Zeitlang bewusst meiden. Jeder Zweite von ihnen möchte in den kommenden Wochen auf Glimmstängel verzichten. Ein Anstieg von 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahr – und damit so verbreitet wie in keiner anderen Altersgruppe. Die Altersgruppe der 30- bis 44-Jährigen verabschiedet sich wochenweise am ehesten von Süßem (64 Prozent).