Sicherheit

Zahl der Arbeitsunfälle sinkt

Prävention

Im Jahr 2019 ist die Zahl der Arbeitsunfälle gesunken. Das zeigt die Statistik der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen.

Allein im beruflichen Kontext ereigneten sich im Berichtsjahr 811.722 Arbeitsunfälle. Je 1.000 Vollarbeiter sind das rund 23,9 Arbeitsunfälle. Die statistische Größe eines Vollarbeiters entspricht dabei der Zahl der Arbeitsstunden, die eine durchschnittliche, in Vollzeit tätige Person im Jahr gearbeitet hat. Das Risiko einen Unfall bei der Arbeit zu erleiden, sank damit im Vergleich zu 2018 um 1,4 Prozent. Einen tödlichen Ausgang nahmen 332 Arbeitsunfälle im beruflichen Kontext, einer mehr als im Vorjahr.

Auf dem Weg zur Arbeit oder von der Arbeit zurück nach Hause verunglückten im vergangenen Jahr 180.355 Versicherte. Das sind 1.602 weniger als 2018. In 284 Fällen endete ein Wegeunfall im beruflichen Kontext tödlich, 2018 waren es 298.

Hohe Arbeitsschutzstandards als ein positiver Faktor

Einen Grund für die positive Entwicklung sieht B·A·D-Geschäftsführerin Ulrike Lüneburg in den hohen Arbeitsschutzstandards. Neben zahlreichen Gesetzen und Verordnungen, die darauf abzielen, Beschäftigte vor arbeitsbedingten Risiken zu schützen und Unfälle zu vermeiden, sei die Präventionsarbeit ein weiterer wichtiger Baustein. „Der Rückgang der Unfallzahlen ist jedoch kein Selbstläufer. Er sollte Ansporn sein, dem Thema Arbeitsschutz auch weiterhin einen hohen Stellenwert im Betrieb einzuräumen,“ so Ulrike Lüneburg. Die B·A·D-Arbeitsmediziner sowie Fachkräfte für Arbeitssicherheit unterstützen Arbeitgeber darin, die gesetzlich geforderten Arbeitsschutzregeln umzusetzen.

Insbesondere die Corona-Krise habe gezeigt, so Lüneburg weiter, dass Arbeits- und Gesundheitsschutz Grundvoraussetzung für die Wiederaufnahme des Geschäftsbetriebs sei. Die B·A·D-Arbeitsmediziner sowie Fachkräfte für Arbeitssicherheit verfügen über branchenübergreifendes Wissen, um die gesetzlich geforderten Arbeitsschutzstandards praxisnah und betriebsindividuell anzupassen.

Die Leistungen umfassen das gesamte Spektrum des Arbeitsschutzes – darunter die Erstellung der Gefährdungsbeurteilung sowie die Erstellung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen – als auch das Betriebliche Gesundheitsmanagement. Darüber hinaus untersützten die Experten in der Beratung, Information, Unterweisung und Schulung von Beschäftigten.

Hintergründe und Unterstützung durch B·A·D zum Themenkomplex Arbeitsschutz

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