Newsletter 12/18

Asbest und heller Hautkrebs bereiten Sorge

Asbest und heller Hautkrebs bereiten Sorge
Asbest und heller Hautkrebs bereiten Sorge

Jahresbilanz

Das Risiko für Beschäftigte, einen Arbeitsunfall zu erleiden, ist im Jahr 2017 erneut gesunken, insgesamt war das Arbeitsunfallrisiko in allen Branchen – mit Ausnahme des Handels − so niedrig wie noch nie. Dies hat die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) in ihrer Jahresbilanz 2017 erklärt. Darin sind die Zahlen aller Unfallkassen und Berufsgenossenschaften subsumiert.

Dafür sind die Erkrankungen durch hellen Hautkrebs und Erkrankungen durch Kontakt mit Asbest gestiegen. Mit 3.887 Fällen im Jahr 2017 gab es 165 mehr Anerkennungen als 2016. Weißer Hautkrebs ist damit die dritthäufigste Berufskrankheit. Da heller Hautkrebs zu vermeiden ist, ruft die DGUV insbesondere die Betriebe, deren Beschäftigten viel im Freien arbeiten, dazu auf, mehr in den Schutz der Beschäftigten zu investieren.

Sorgen bereitet der DGUV die weiterhin hohe Zahl von asbestbedingten Erkrankungen. Die Konsequenzen aus dem leichtfertigen Umgang mit Gefahrstoffen im vergangenen Jahrhundert würden sich jetzt bemerkbar machen. So sind 2017 − 25 Jahre nach Inkrafttreten des Asbestverbots in Deutschland – immer noch bei 3.700 Versicherten Erkrankungen durch den beruflichen Kontakt mit Asbest festgestellt worden. Asbest war laut DGUV 2017 auch die Ursache für die Mehrzahl der 2.580 Todesfälle in Folge einer Berufskrankheit (2016: 2.573).

Informieren Sie sich hier zum Management von Gefahrstoffen!