Newsletter 10/18

Sicher im Sattel

Ein verkehrssicheres Fahrrad ist besonders im Herbst und Winter elementar wichtig.
Ein verkehrssicheres Fahrrad ist besonders im Herbst und Winter elementar wichtig.

Ratgeber

Auf glitschigen Radwegen und bei schlechten Lichtverhältnissen im Herbst und Winter wird Radfahren zu einem echten Risiko. Zehn Tipps, wie Sie mit dem Fahrrad sicher durch die kalte Jahreszeit kommen.

1. Licht checken

Gutes Licht am Fahrrad ist das A und O: Tauschen Sie alte Glühbirnen durch neue LED-Lichter aus. Sie selbst werden mehr sehen können und werden auch besser von anderen wahrgenommen.

Gesetzlich vorgeschrieben sind generell eine Frontleuchte mit weißem Reflektor, eine Rückleuchte mit zwei roten Reflektoren, Reflexstreifen an den Reifen oder Reflektoren an den Speichen sowie gelbe Reflektoren an den Pedalen.

2. Bremsen prüfen

Vor allem in der kalten, eher nassen Jahreszeit müssen Sie sich auf die Bremsen verlassen können. Ersetzen Sie alte, abgenutzte Bremsbeläge und –klötze. Gerade bei Matsch und Schnee verschleißen die Bremsteile sehr schnell.

3. Fahrradkette und weitere bewegliche Teile pflegen


Kette mit Kettenöl oder Kettenfließfett regelmäßig schmieren, ohne dass das Öl auf Reifen oder Felgen tropft, sonst greifen die Bremsen nicht mehr ordnungsgemäß.

Auch Lenkstange, Klingelhebel, Bremszüge und Gepäckträger sollten gut gepflegt sein, um sie vor Nässe, Matsch und Streusalz zu schützen.

4. Gangschaltung korrekt einstellen

Gibt es im Herbst und Winter Probleme beim Schalten, kann es schnell mal zu einem Sturz auf der Straße kommen – zusätzlich gilt: Rechtzeitig Schmutz beseitigen, eventuell etwas die Gangschaltung ölen.

5. Schutzbleche prüfen beziehungsweise montieren

Schutzbleche verhindern vor allem bei Nässe und Schnee, dass Ihre Kleidung sauber bleibt, allerdings sollten die Schutzbleche nicht zu dicht an den Rädern befestigt sein, dass diese blockieren.

6. Sattelhöhe gegebenenfalls ändern

Damit Ihre Fahrradtour nicht zur Schlitterpartie auf glitschigem und rutschigem Untergrund wird, sollten Sie immer Bodenkontakt mit den Füßen zu haben, wenn Sie im Sattel sitzen.

7. Reifen prüfen und Luftdruck verringern
Die Reifen sollten über genügend Profil verfügen, auf keinen Fall porös oder rissig sein. Der Luftdruck der Reifen kann zudem auf den Mindestdruck verringert werden – dies sorgt für Halt und Stabilität.

Auch bieten bestimmte Hersteller spezielle Winterreifen fürs Fahrrad an. Diese sorgen für eine bessere Haftung auf der Straße.

8. Fahrrad nach jeder Tour reinigen

Fahrrad-Shampoo, Lappen und Pflegeöl nach jeder Tour auspacken: Bei Nässe, durch Matsch oder Schnee sollte das Rad öfter als sonst gereinigt werden. Schmutz, Split und Streusalz verschleißen das Fahrrad schneller.

9. Helle Kleidung anziehen

Gute Fahrradkleidung ist hell, atmungsaktiv und schützt bestmöglich vor Wind und Nässe. Zusatzreflektoren an Jacke, Hose oder Helm sorgen für mehr Sicherheit. Eine Alternative bietet die Warnweste aus dem Pkw.

Quelle: Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V.

Mit dem Rad zur Arbeit: So fördern Unternehmen ihre Mitarbeiter

Gesundheitsfördernde Maßnahmen unter dem Motto „Mit dem Rad zur Arbeit“ sind einfache Mittel, um einen hohen Effekt für die Gesundheit Ihrer Beschäftigten zu erreichen. Diese sind gesünder und fitter und damit auch produktiver. Im Rahmen eines BGM können Sie Ideen und Initiativen fördern wie beispielsweise die folgenden:

  • Schaffen Sie Anreize in Form von Zuschüssen zum Kauf von Helmen oder Regenschutz
  • Beauftragen Sie einen Fahrradmechaniker, der die Frühjahrs- oder Herbstwartung der Fahrräder Ihrer Mitarbeiter übernimmt
  • Schaffen Sie sichere Abstellmöglichkeiten sowie Umkleide- und Duschräume


Informieren Sie sich hier über gesundheitsfördernde Maßnahmen im Rahmen eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements