Newsletter 04/18

Gesundheitsschutz junger Menschen im Fokus

Bessere Sicherheit und Gesundheit von jungen Mitarbeitern will die ILO mit dem "Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz 2018" erreichen.

"Generation Safe & Healthy": Um negative Folgen für die Gesundheit zu verhindern, sollten Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit in Unternehmen präventiv sein und auch schon bei jungen Beschäftigten ansetzen, heißt es von der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Weltweit gibt es Schätzungen zufolge etwa über 541 Millionen junge Arbeiter zwischen 15 und 24 Jahren. Dies macht rund 15 Prozent der weltweiten Arbeitskraft aus.

Junge Menschen sind hohem Arbeitsunfallrisiko ausgesetzt

Diese Altersgruppe weise laut der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) eine 40 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit auf, einen Arbeitsunfall zu erleiden, als Mitarbeiter über 25 Jahren. Zudem sind sie in jungem Alter oder später möglicherweise Arbeitsbedingungen ausgesetzt, welche die Entwicklung berufsbedingter Erkrankungen begünstigen.

Beim Start ins Berufsleben fehle nach Angaben der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz einigen außerdem noch das notwendige Gespür, gesundheitsbeeinträchtigende Risiken zu erkennen, es mangelt ihnen womöglich an körperlicher und psychischer Reife, oder sie sind von ihrem Arbeitgeber nicht ausreichend geschult oder qualifiziert worden, sensibel für Gefährdungen ihrer Gesundheit und des Wohlbefindens zu sein. Zudem haben einige junge Mitarbeiter wenig Bewusstsein für ihre Rechte und die Pflichten ihres Arbeitgebers und zu wenig Selbstvertrauen, Probleme anzusprechen.

Gesundheitsbeeinträchtigende Risikofaktoren bei jungen Arbeitnehmern

Umso wichtiger, dass Arbeitgeber zum einen den zusätzlichen Schutz für junge Arbeitnehmer anerkennen und sich zum anderen dieser besonderen Verantwortung in der Praxis stellen. So sind der EU-OSHA zufolge junge Arbeitnehmer – über alle Branchen hinweg − in stärkerem Maß von Lärm, Vibrationen, Hitze und Kälte und im Umgang mit gefährlichen Stoffen ausgesetzt.

Auch würden sie häufiger im Vergleich zur durchschnittlichen europäischen Erwerbsbevölkerung durch physisch anstrengende Faktoren belastet sein, wie etwa durch das Heben und Tragen von schweren Lasten. Damit steigt bei ihnen erheblich das Risiko von Muskel- und Skeletterkrankungen.

Arbeitgeber haben für Sicherheit der Arbeitnehmer zu sorgen – insbesondere für junge Mitarbeiter

Arbeitgeber sind daher verpflichtet, die Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer zu schützen. Besondere Aufmerksamkeit sollten sie dabei jungen Arbeitnehmern schenken. Betriebe müssen eine Gefährdungsbeurteilung vornehmen, bevor ein junger Mensch seine Erwerbstätigkeit aufnimmt, und Maßnahmen zu seinem Schutz ergreifen, so die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz.

Auch fordert die ILO, jungen Arbeitnehmern geeignete Aufgaben zu übertragen und sie angemessen zu schulen und zu beaufsichtigen. Arbeitgeber sollten eine starke Sicherheitskultur fördern und junge Menschen in Sicherheitsfragen einbeziehen. Sonderregelungen gelten für junge Arbeitnehmer unter 18 Jahren.

Globales Ziel: Kinderarbeit verhindern

37 Millionen der 541 Millionen sind weltweit Kinderarbeiter. Kinder aus Kinderarbeit zu befreien und die Arbeit für junge Beschäftigte sicherer zu machen sind zwei der "Ziele für nachhaltige Entwicklung" der Vereinten Nationen. Und zugleich die großen Herausforderungen dar, auf die der "Welttag für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“ in diesem Jahr aufmerksam machen will.

Quellen: www.arbeitsschutz-portal.de und https://osha.europa.eu/de/themes/young-workers

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