Newsletter 7/17

Zecken - Kleine Vampire

Zecken auf dem Vormarsch

Helle Kleidung, lange Hose, langärmeliges T-Shirt, die Socken über die Hosenbeine ziehen und ein Insektenschutzmittel (Repellents) nutzen, so gibt man Zecken wenig Angriffsfläche. Die Tiere harren oft wochenlang in Gras und Gebüsch aus und warten auf potenzielle Wirte. Oft krabbeln sie dann die Beine hoch und suchen sich dünne Hautstellen wie Kniekehlen oder Armbeugen. Daher ist es sinnvoll, den Körper nach jeder Tour durch Wald und Wiese zu untersuchen. Um ein Infektionsrisiko zu verhindern, sollten sie rasch entfernt werden. Eine Zeckenzange hilft, wenn sich der Blutsauger schon festgesetzt hat. Damit lassen sie sich am besten greifen. Für unterwegs kann eine Zeckenkarte hilfreich sein. Der Kopf der Zecke wird in die Einkerbung geschoben. Der Zeckenkörper darf jedoch bei der Entfernung nicht gequetscht werden.

Bleibt der Kopf in der Haut stecken, ist es ratsam, ihn mit sterilen Instrumenten zu entfernen und die Bissstelle weiter zu beobachten. Typische Folgeerkrankungen nach einem Zeckenbiss  können FSME (Virus-Erkrankung) und Borreliose (Bakterien) sein. Auffälligkeiten im Bereich der Bissstelle sollten daher unbedingt ärztlich abgeklärt werden.

Bei Reisen in ein FSME-Risikogebiet  kann man sich durch eine Impfung vorab schützen.
Eine Übersicht gibt es auf der Seite des Robert-Koch-Instituts unter www.rki.de

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