Newsletter 6/17

Welthepatitis-Tag am 28. Juli 2017

Gesundheitsinformationen beachten

Unter den Krankheitserregern gehören sie zu den vielfach unterschätzten: Hepatitis C- oder B-Viren. Rund 500.000 Menschen in Deutschland sind laut Robert-Koch-Institut bereits infiziert. Blut (z. B. durch verunreinigte Spritzen) oder andere Körperflüssigkeiten können Ansteckungsquellen sein. Auch wenn Tätowierungen oder Piercings nicht steril erfolgen, besteht Gefahr. Unentdeckt können beide Infektionen zu Leberzirrhose und  -krebs führen. Das Hepatitis-A-Virus kommt insbesondere in Ländern mit niedrigem Hygienestandard vor. Die Infektion erfolgt oft durch die Aufnahme von kontaminiertem Leitungswasser (zum Beispiel beim Zähneputzen) oder andere kontaminierte Lebensmittel (z.B. Muscheln, mit Fäkalien gedüngtes Gemüse), über kontaminierte Oberflächen oder Gebrauchsgegenstände sowie bei engem Kontakt zu infizierten Personen.

Mit dem Welt-Hepatitis-Tag am 28. Juli 2017 – in diesem Jahr unter dem Motto „Hepatitis eliminieren“  – wollen Ärzte und Wissenschaftler aufklären und die Früherkennung und Schutzmaßnahmen stärker fördern.
 
Auch in einigen Reiseländern – Südosteuropa, Asien, Afrika, Mittel- und Südamerika – herrscht ein erhöhtes Hepatitis-Übertragungsrisiko. Gegen Hepatitis-A und –B gibt es Impfstoffe.

Die B·A·D-Reisemediziner geben Tipps zur Vorbereitung von Auslandsaufenthalten und informieren zu Impfempfehlungen auf  www.die-reisemedizin.de. Darüber hinaus verfügt B·A·D als einer der größten Präventionsdienstleister im Arbeits- und Gesundheitsschutz bundesweit über 200 Zentren, in denen speziell geschulte Ärzte reisemedizinisch und persönlich beraten. Notwendige Impfungen können dort ebenfalls vorgenommen werden.

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