Episode 5 -

Sucht in Coronazeiten

Führen Isolation, Angst vor Ansteckung oder Jobverlust dazu, dass Menschen in Corona-Zeiten zuhause mehr Alkohol trinken? Wie schützen sich trockene Alkoholiker, um in Krisenzeiten nicht rückfällig zu werden?

Inhalt:

Führen Isolation, Angst vor Ansteckung oder Jobverlust dazu, dass Menschen in Corona-Zeiten zuhause mehr Alkohol trinken? Wie schützen sich trockene Alkoholiker, um in Krisenzeiten nicht rückfällig zu werden? Was können Unternehmen aktuell in der Prävention tun? Darüber sprechen wir mit drei Experten.

Dr. Hubert Buschmann, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Leiter der Median-Klinik Tönisstein, ist der Meinung, dass Leerlauf, Zukunftsängste, das enge permanente Zusammensein zu erhöhtem Stressempfinden führe und den Alkoholkonsum als „Betäubungsinstrument“ in die Höhe schnellen lassen.

Ulrich Borowka, Ex-Fußballprofi, Unternehmer und seit 20 Jahren trockener Alkoholiker, sieht insbesondere in den aktuell fehlenden Strukturen und dem Mangel an persönlichen Beratungsangeboten eine Gefahr für trockene Alkoholiker, wieder in alte Sucht-Verhaltensmuster zu rutschen.

Markus Kappes, BAD-Berater Gesundheitsmanagement, rät Führungskräften, den Kontakt zu ihren Teams trotz Homeoffice zu halten bzw. zu intensivieren. Es sei wichtig herauszubekommen, wie belastet Mitarbeitende sind und ob sie gegebenenfalls Unterstützung im Sinne einer betrieblichen Fürsorge, beispielsweise durch psycho-soziale Beratungsangebote im Rahmen eines Employee Assistance Program (EAP) benötigen.

Moderation:

Sigrid Born, Maria Kalina (BAD-Unternehmenskommunikation)