Arbeitsmedizin hautnah erleben

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Lesen Sie ein Interview mit der Medizinstudentin Michaela Arnold über ihre Famulatur in der Arbeitsmedizin. Frau Arnold famulierte 2016 einen Monat lang bei B·A·D Würzburg.


Redaktion: Frau Arnold, wie sind Sie auf B·A·D aufmerksam geworden? 


Arnold: Ich habe im Internet recherchiert. Die B·A·D-Homepage ist schön und ansprechend gemacht. Dann habe ich B·A·D bei den Mitgliedern des Aktionsbündnisses Arbeitsmedizin entdeckt, was meinen positiven Eindruck noch verstärkt hat.


Redaktion: Was hat Sie während Ihrer vierwöchigen Tätigkeit besonders interessiert?


Arnold: Mir war es wichtig, die Arbeitsmedizin live kennenzulernen. Arbeitsmedizin kam im Studium im 7. Semester vor und wurde relativ trocken als „kleines“ Fach am Rande abgehandelt. Doch mir war wichtig herauszufinden, wie der Arbeitsalltag eines Arbeitsmediziners aussieht: Wie kommt man in die Firmen hinein, wie laufen Vorsorgen ab. Das kann man zwar auch nachlesen, aber das selbst mitzumachen ist etwas ganz anderes. Mich hat die Arbeitsmedizin aber auch interessiert, weil ich schon vor meinem Studium eine Ausbildung als Masseurin und medizinische Bademeistern an der Uniklinik Würzburg gemacht habe und mehrere Jahre in dem Bereich gearbeitet habe. Dabei hatte ich viel mit Menschen zu tun, die mir von ihrem Arbeitsalltag und ihren Arbeitsbelastungen berichtet haben.


Redaktion: Was waren die Schwerpunkte während Ihrer Famulatur?


Arnold: Es gab keine besonderen Schwerpunkte, denn ich habe wirklich alles mitgemacht! Ich habe bei Einstellungsuntersuchungen mitgeholfen, Vorsorgeuntersuchungen wie Seh- und Hörtests mit durchgeführt, bin zu Begehungen mitgegangen und habe an ASA-Sitzungen teilgenommen. Ich habe Gefährdungsbeurteilungen kennengelernt und war bei Gesundheitstagen dabei.
Ich habe den kompletten Tag eines Arbeitsmediziners erlebt, und das hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich war etwa zu 60 Prozent im Zentrum und zu 40 Prozent bei Kunden unterwegs.


Redaktion: Wie wurden Sie von B·A·D Würzburg betreut?


Arnold: Ich habe mich hier sehr wohl gefühlt. Meine vierwöchige Famulatur war sehr gut organisiert. Es gab einen super Rotations-Plan: Ich war überall mal mit dabei und lernte so die jeweiligen Kollegen und die unterschiedlichsten Firmen und Kunden kennen. Das war für mich das Allerbeste. Alle Kollegen waren aufgeschlossen und freundlich, sie haben mir wirklich alles erklärt. Das habe ich in keiner anderen Famulatur so kennengelernt.
Ich konnte in Ruhe Fragen stellen und habe ausführliche Antworten erhalten, und das betraf nicht nur die Ärzte, sondern auch alle anderen Berufsgruppen. So habe ich erfahren, was die Assistentinnen alles leisten müssen, bevor der Proband zur Untersuchung ins Zimmer kommt oder wie Gesundheitstage organisiert werden. Die Kolleginnen aus dem Zentrum haben mich auch bei den Kunden angekündigt. Es kam übrigens immer gut an, dass ich als Famulantin dabei war, die Reaktionen waren durchweg positiv. Es war schön, das alles mitzuerleben.


Redaktion: Frau Arnold, was haben Sie persönlich und fachlich aus der Famulatur mitgenommen?


Arnold: Fachlich fand ich sehr gut, dass man die Untersuchungen in Ruhe durchführen kann. Das ist ganz anders als im Krankenhaus, wo es häufig sehr hektisch wird. Ich habe ganz grundlegende körperliche Untersuchungen selbst durchgeführt. Blutabnehmen und Impfen waren auch Aufgaben, die ich mit übernehmen durfte.
Persönlich fand ich es toll, ein anders Bild von der Arbeitsmedizin bekommen zu haben. Ich habe etwa beim Lungenfunktionstest auch „normale“ Befunde kennen gelernt – im Krankenhaus ist es ja häufiger pathologisch. Man hat es hier wirklich mit Prävention zu tun und lernt Patienten kennen, die zum Arzt gehen bevor sie krank werden.


Redaktion: Frau Arnold, können Sie sich vorstellen, später als Arbeitsmedizinerin tätig zu sein, wenn möglich sogar bei B·A·D?


Arnold: Ja! Sogar sehr gut! Jetzt freue ich mich, dass sich meine Vermutung bestätigt hat: Die Arbeitsmedizin ist viel interessanter, vielfältiger und aussichtsreicher als man das als Studentin so meint. Ein Eindruck vom Zentrum Würzburg ist, dass hier ein sehr gutes Arbeitsklima herrscht. Ich habe das Gefühl, dass sich B·A·D sehr gut um seine Arbeitnehmer kümmert. Es wird viel dafür getan, dass man sich weiterbilden kann, dass wir hier einen guten Arbeitsplatz haben. Ich meine damit, dass man den Kunden das vorlebt, was wir vermitteln. Arbeitsmedizin ist mein absoluter Favorit geworden!


Redaktion: Würden Sie die Famulatur bei B·A·D weiterempfehlen?


Arnold: Auf jeden Fall. Ich war bestens aufgehoben, die Organisation war hervorragend und alle Kolleginnen und Kollegen waren sehr daran interessiert, mich einzubinden und mir alles zu erklären. Zudem zahlt B·A·D auch eine wirklich attraktive Aufwandsentschädigung für die Famulatur. Ich kann B·A·D wirklich weiterempfehlen.