Teer

Gefährdungen treten vor allem beim Bautenschutz sowie bei der Teerherstellung auf. Teerdämpfe verursachen Reizungen der Augen und Luftwege und erzeugen Benommenheit und Brechreiz. Häufig kommt es auch zu Verbrennungen infolge von Verpuffungen, Bränden, Überkochen oder Verschütten von erhitztem Teer. Bei direkter Einwirkung auf den Menschen besteht ein Krebsrisiko. Hautkrebs oder zur Krebsbildung neigende Hautveränderungen durch Teer sind meldepflichtige Berufskrankheiten.

Beim Umgang mit Teer ist Raumentlüftung oder Atemschutz erforderlich. Diese und weitere ggf. erforderliche Persönliche Schutzausrüstungen wie Handschuhe, Sicherheitsschuhe oder Schürze sollten ebenso in einer Betriebsanweisung enthalten sein wie ein Hautschutzplan.

Wegen ihrer toxikologischen Potenz sind Teerprodukte durch das Chemikaliengesetz seit 1991 verboten.

Literatur

  • Gesetz zum Schutz vor gefährlichen Stoffen (Chemikaliengesetz - ChemG)
  • Verordnung zum Schutz vor Gefahrstoffen (Gefahrstoffverordnung - GefStoffV) (CHV 5)

Quellen

www.arbeit-und-gesundheit.de