Sicherheitstechnische und betriebsärztliche Qualitätssicherung

Zur Steigerung der Qualität der betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Betreuung wurden folgende Grundforderungen erhoben und durch den Verordnungsgeber publiziert:

  • Die freiwillige Gütegemeinschaft hat Vorrang vor einem System auf der Basis staatlicher Anerkennung.
  • Das Qualitätssicherungssystem muss für alle Anbieter grundsätzlich offen sein ("anbieterneutral").
  • Das Qualitätssicherungssystem muss für alle Betreuungsformen anwendbar sein und soll sich nicht nur auf die externen Dienste beschränken.
  • Das Qualitätssicherungssystem bedarf einer Legitimation durch die Aufsichtsinstitutionen.

Die GQA Gesellschaft für Qualität im Arbeitsschutz mbH - und die GQB Gesellschaft zur Qualitätssicherung in der betriebsärztlichen Betreuung mbH - werden durch ihre jeweiligen Fachinstitutionen als Gesellschafter getragen und erfüllen die in sie gestellten Anforderungen. Außerdem werden sie von allen im Arbeitsschutz Verantwortung tragenden Institutionen gemeinsam getragen und sind damit legitimiert, das gewünschte Qualitätssicherungssystem zu repräsentieren.

Richtige Auswahl betriebsärztlicher und sicherheitstechnischer Berater

Zukünftig sollten Unternehmer bei der Auswahl ihrer betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Berater vornehmlich solche wählen, die eine entsprechende Güteprüfung absolviert sowie ein Gütesiegel erteilt bekommen haben und hierüber ein entsprechendes Zertifikat vorweisen können. Denn die Unternehmer können dann davon ausgehen, dass sie eine qualitätsgesicherte Leistung erhalten, zumal die Gültigkeit der erteilten Zertifikate auf jeweils drei Jahre begrenzt und dann eine Re-Zertifizierung erforderlich ist, um das Gütesiegel weiterhin behalten zu können.

Namen und Anschriften zertifizierter Dienstleister können bei der GQA, Seboldstraße 1, 76227 Karlsruhe (www.gqa.de) und der GQB, Friedrich-Eberle-Straße 4, 76227 Karlsruhe (www.GQB-online.de) in Erfahrung gebracht werden.

Quellen

www.arbeit-und-gesundheit.de