Gefährdung

Gefährdung ist ein Zustand oder eine Situation, die bei jedem Arbeitsprozess entsteht. Die Gefährdung entsteht durch das räumliche und/oder zeitliche Zusammentreffen einer Person mit einem Gefährdungsfaktor. (Abbildung)

Sind alle notwendigen Mindestanforderungen an den Arbeitsprozess erfüllt, besteht ein typisches, tätigkeitsbedingtes Gefährdungspotenzial. Die Wahrscheinlichkeit, dass es dabei zu einem Gesundheitsschaden kommt, ist gering.

Das Zusammentreffen kann jedoch durch Gefahr bringende Bedingungen beeinflusst sein. Das heißt, sind nicht alle notwendigen Mindestanforderungen an den Arbeitsprozess erfüllt, existieren Gefahr bringende Bedingungen. Werden diese nicht beseitigt, dann besteht Gefahr (nicht akzeptables Risiko), was zu einem Gesundheitsschaden führen kann.

 

Weitere Informationen:

Das Angebot der B·A·D zum Thema Gefährdungsbeurteilung

 

 

Literatur

  • Gesetz über die Durchführung von Maßnahmen des Arbeitsschutzes zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Beschäftigten bei der Arbeit (Arbeitsschutzgesetz - ArbSchG) (CHV 2)
  • Richtlinie 89/391/EWG des Rates vom 12. Juni 1989 über die Durchführung von Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Arbeitnehmer bei der Arbeit - Arbeitsschutz-Rahmenrichtlinie

Quellen

www.arbeit-und-gesundheit.de