Glossar

Arbeitsschutz, Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit

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Förderung gesundheitsbewussten Freizeitverhaltens

Es gibt viele Möglichkeiten, in der Sicherheitsarbeit außerberufliche Themen und Inhalte aufzugreifen. Sie reichen vom Verteilen von Informationen bis zu umfangreichen Projekten. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

 

Schriftliche Informationen, z. B. in der Betriebszeitung, können Themen wie gesunde Ernährung und den Umgang mit Nikotin und Alkohol aufgreifen oder Tipps für Auslandsreisen oder zum Kauf von sicherem Spielzeug geben. Informationsmaterial bekommt man u. a. von den Automobilclubs, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, den Berufsgenossenschaften, der Deutschen Verkehrswacht, dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR), dem Deutschen Kuratorium für Sicherheit in Heim und Freizeit e. V., den Krankenkassen oder den Verbraucherberatungen.

 

Auch auf Betriebsversammlungen und bei Besprechungen lassen sich sicherheitsrelevante Themen aufgreifen. Für Familienangehörige können auf Betriebsfeiern und Veranstaltungen sicherheitsbezogene Aktivitäten angeboten werden, z. B. ein Radfahrturnier, ein Zweirad- oder Pkw-Sicherheitstraining für Jugendliche sowie Diskussions- oder Quizveranstaltungen.

 

In vielen Betrieben gibt es bereits Sport-, Hobby- und Gesundheitsgruppen, die sich regelmäßig treffen. Solche Angebote können die Gesundheit der Mitarbeiter fördern. Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz stellt ein wichtiges Mittel zur Bekämpfung von Gesundheitsstörungen dar, deren Ursachen auch arbeitsbedingt sein können. Die Verhütung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren ist nach dem Sozialgesetzbuch eine gemeinsame Verpflichtung von Unfallversicherungsträgern und Krankenkassen. Sie müssen bei dieser Aufgabe eng kooperieren.

Literatur

  • Bausteine für den Berufsverkehr: Information, Aktion, Training, Beratung, Seminare, hrsg. v. der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung und dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat e.V., Bonn 2000 (Link)
  • Sicherheit in Heim und Freizeit, Zeitschrift der Aktion Das Sichere Haus (DSH), München (Link)
  • Verbesserung von Gesundheit und Gefahrenschutz im privaten Bereich durch Übertragung der am Arbeitsplatz gewonnenen Erfahrungen (Bericht XXI), hrsg. v. der Internationalen Vereinigung für soziale Sicherheit (IVSS), Genf (Link)
  • Schröer, A./Sochert, R.: Gesundheitszirkel im Betrieb. Modelle und praktische Durchführung, Universum Verlag, Wiesbaden 1997 (Link)
  • Westermayer, G./Bähr, B. (Hrsg.): Betriebliche Gesundheitszirkel, Göttingen, Stuttgart 1994
  • Deutsche Verkehrswacht e. V. (Link)
  • Deutscher Verkehrssicherheitsrat e. V. (DVR) (Link)
  • NetDoktor.de - Das unabhängige Gesundheitsweb für Deutschland (Link)
  • Next-Line. Die jungen Seiten der Berufsgenossenschaften (Link)

Quellen

www.arbeit-und-gesundheit.de