Glossar

Arbeitsschutz, Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit

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Epoxidharze

Direkt vor der Verarbeitung wird die Harzkomponente mit dem Härter versetzt und intensiv verrührt. Nach dem Vermischen ist eine zügige Verarbeitung notwendig, da bei der beginnenden Reaktion u. a. große Wärmemengen freigesetzt werden. Sowohl in der Harz- als auch in der Härterkomponente können zudem Lösemittel (z. B. Kohlenwasserstoffe), Weichmacher, Reaktivverdünner, Füllstoffe oder Pigmente enthalten sein.

 

Heutige Epoxidharze enthalten nur noch geringste Mengen des krebserzeugenden Epichlorhydrin. Von der überwiegenden Anzahl der Epoxidharze - besonders der stark alkalischen Härter - geht eine reizende bis ätzende Wirkung auf die Haut aus. Darüber hinaus besitzen sie eine allergieauslösende Wirkung auf die Haut. Enthalten die Produkte Lösemittel, sind die durch diese Stoffe möglichen Gesundheitsgefährdungen und die entsprechenden Schutzmaßnahmen ebenfalls zu berücksichtigen. Siehe dazu Kohlenwasserstoffe,

Lösemittel,

Aromaten.

Literatur

  • UVV Grundsätze der Prävention (BGV A 1) / (GUV-V A1) / (VSG 1.1 Allgemeine Vorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz)
  • Benutzung von Atemschutzgeräten (BGR 190) / (GUV-R 190)
  • Benutzung von Augen- und Gesichtsschutz (BGR 192) / (GUV-R 192)
  • Betreiben von Arbeitsmitteln (BGR 500)
  • Tätigkeiten mit Epoxidharzen (BGR 227)
  • Merkblatt: Polyester- und Epoxid-Harze (ZH 1/301)
  • Praxisleitfaden für den Umgang mit Epoxidharzen, Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft

Quellen

www.arbeit-und-gesundheit.de