Glossar

Arbeitsschutz, Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit

Das kostenlose Glossar zum Thema Arbeitsschutz. Finden Sie über 400 Begriffsklärungen und mehr als 1.200 Schlagwörter zu den Themen Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin, Betriebsanweisung, Betriebsarzt, Brandschutz, Gefährdungsbeurteilung, Gesundheitsförderung und vieles mehr.

Akkumulatoren

Batterieräume sind Räume in Gebäuden oder Fahrzeugen, in denen Akkumulatoren für den Betrieb aufgestellt oder eingebaut sind. Batterieräume gelten als elektrische Betriebsstätten, die sich zum Teil von den bekannten elektrischen Gefahren unterscheiden. Sie sind mit einem besonderen Warnzeichen (Abbildung) und dem Verbotszeichen (Abbildung) "Feuer, offenes Licht und Rauchen verboten" zu kennzeichnen.

 

Da die Zellen von Akkumulatoren nicht abschaltbar sind, darf an ihnen nur mit isolierendem Werkzeug gearbeitet werden. In Räumen mit Akkumulatoren über 220 Volt müssen isolierende Laufroste oder Laufbrücken oder versetzbare, isolierende, kippsichere Wartungstritte vorhanden sein und verwendet werden. Akkumulatoren dürfen nicht unter Strom an- oder abgeklemmt werden.

 

Beim Aufladen der Akkumulatoren entsteht Wasserstoff. Die Akkumulatoren sind daher so unterzubringen, dass der Wasserstoff durch natürliche oder künstliche Lüftung so verdünnt wird, dass das Gasgemisch mit Sicherheit nicht explosionsfähig ist. Die Zuluft soll in Bodennähe eintreten, die Abluft möglichst hoch an gegenüberliegenden Stellen des Raums entweichen können.

 

In Batterieräumen sind Essen, Trinken und Rauchen verboten. Nach Arbeiten an Akkumulatoren sind die Hände zu waschen. Besteht die Gefahr des Verätzens, sind geeignete Persönliche Schutzausrüstungen wie z. B. Schutzhandschuhe, Schutzbrillen und Schutzschuhe zu verwenden.

Literatur

  • Verordnung über die Rücknahme und Entsorgung gebrauchter Batterien und Akkumulatoren (Batterieverordnung - BattV)
  • DIN VDE 0510 Akkumulatoren und Batterieanlagen

Quellen

www.arbeit-und-gesundheit.de