Innenraumdiagnostik

Gegen „dicke Luft“ im Büro

„Dicke Luft“ im Büro kann den schönsten Arbeitsplatz verleiden. Merkwürdige Gerüche, die trotz anhaltenden Lüftens nicht verschwinden, können die Leistungskraft von Beschäftigten nachweislich negativ beeinflussen. Das muss nicht sein. Unsere Fachleute wissen, wie sich unerwünschte Gerüche beseitigen lassen. 

Das meint der Gesetzgeber

Die Arbeitsstättenverordnung legt im Anhang unter Nr. 3.6 (1) fest, dass in Arbeitsräumen eine zuträgliche Atemluft vorhanden sein muss, was in der Regel der Außenluftqualität entspricht. Arbeitgeber sind daher nicht nur aus sinnvollen wirtschaftlichen Erwägungen, sondern auch aufgrund rechtlicher Vorschriften gut beraten, der Innenraumluftqualität entsprechende Aufmerksamkeit zu schenken.

Die Spezialisten der B·A·D-Gruppe wissen, was zu tun ist
Bei auftretenden Problemen sollte zunächst das Arbeitsumfeld eingehender analysiert und dann entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden. Dazu gehören beispielsweise:

  • Ermittlungen zur „Vorgeschichte“ der Räumlichkeiten: Frühere Nutzung, Renovierungen / Umbauten, gegebenenfalls Analyse der Sicherheitsdatenblätter verwendeter Produkte, Hinweise auf Probleme mit Möbeln (etwa alte Spanplattenmöbel, Pflegemittel neuer Holzmöbel) etc.
  • Ermittlungen zur jetzigen Nutzung: Anzahl der Personen, technische Lüftungsmöglichkeiten, Lüftungsverhalten der Nutzer, gegebenenfalls eingebrachte Quellen (beispielsweise Pflanzen)
  • Recherchen zu „ungewöhnlichen Vorkommnissen“ wie zum Beispiel Wasserschäden oder kleinere Brandfälle
  • Messung gängiger Parameter wie beispielsweise Temperatur, Luftfeuchte, CO2-Konzentration, gegebenenfalls Strahlungswärme, Ermittlungen zur klimatischen Behaglichkeit bei aktueller Nutzung
  • Gespräche mit den Mitarbeitern, um die Beschwerden besser zu verstehen und konkreter benennen zu können

In vielen Fällen können bereits nach dieser Umfeldanalyse direkte Maßnahmen eingeleitet werden (ein verbessertes Lüftungsverhalten, Änderung des Pflanzenbesatzes oder ähnliches), so dass sich weitere Maßnahmen erübrigen.

Gerne übernehmen wir das

Sollten einfache Maßnahmen nicht zu dem erwünschten Erfolg führen, wären die nächsten Schritte eine oder mehrere orientierende Messungen. Als Messgrößen werden dabei zunächst die leicht löslichen organischen Verbindungen in den Blick genommen (VOC – Volatile Organic Compounds), die mit wenig Aufwand relativ preisgünstig zu erfassen sind. Diese Analyse umfasst etwa 60 Stoffe und zeigt, ob einzelne Verbindungen oder die Gesamtheit aller Komponenten festgeschriebene Richtwerte überschreiten.

Von der Analyse des Arbeitsumfeldes hängt ab, ob Mehrfachmessungen erforderlich sind oder singuläre Messungen ausreichen. Je nach Ergebnis der Messungen sind unterschiedliche Handlungsoptionen möglich, so zum Beispiel:

  • In gesundheitlich ungefährlichen, aber belästigenden Situationen:
    konkrete Maßnahmenhinweise zur Abwehr der Stoffquellen (etwa „Ausdünsten“ durch verstärkte Lüftung, Entfernung bestimmter Komponenten und Ähnliches.)
  • In gesundheitlich bedenklichen Situationen: 
    Hinweise zur Umnutzung der Räume / Umsetzung der Mitarbeiter, Vorschläge zu grundlegenden Sanierungen
  • Unterweisung und Unterrichtung der Mitarbeiter über die Ergebnisse und durchgeführte / noch durchzuführende Sanierungsmaßnahmen
  • Empfehlung weiterer Messungen zur Klärung von Verdachtsmomenten (beispielsweise bei Verdacht auf optisch unauffälligen Schimmelbefall), gegebenenfalls Anregung von Messungen zu besonders kritischen Komponenten wie Asbest, PCB insbesondere bei möglichen „Verdachtsbauten“
  • Hinzuziehung entsprechend ausgebildeter Bausachverständiger

Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass in den meisten Fällen „kleine“ Maßnahmen völlig ausreichend sind, Geruchsbelästigungen zu beseitigen. Vertrauen Sie auf unsere Expertise – wir beraten Sie gerne.

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