Sicherheit

Besser schlafen in der Pandemie

Gesundheitsförderung

Seit über einem Jahr verlangt uns die Corona-Pandemie einiges ab: Sorgen um die Gesundheit, ein veränderter Alltag und Zukunftsängste. Vielen Menschen raubt das den Schlaf. Dabei ist gerade in solchen Situationen ein gesunder Schlaf sehr wichtig. Tipps für einen guten und gesunden Schlaf.

Ob Angst vor Ansteckung oder Jobverlust, Überforderung durch Homeoffice und Homeschooling: Die Corona-Pandemie ist ein Stresstest für alle. In diesen Zeiten schläft jeder zehnte Deutsche schlechter. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der Techniker Krankenkasse mit 1.000 Befragten. Demnach sind besonders die Personen betroffen, die in der aktuellen Situation häufig unter Stress stehen. In dieser Gruppe der Befragten raubte Corona - im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie - jedem Vierten den Schlaf.


Tipps für einen erholsamen Schlaf

Neben Tipps, was Sie Ihrer Psyche Gutes tun können im Corona-Alltag, können vom schlechten Schlaf betroffene Personen auch selbst dazu beitragen, gut durch die Nacht zu kommen, indem sie folgende Dinge berücksichtigen:

  • Schaffen Sie sich ein störungsfreies Schlafumfeld (keine Lichtreize, kein Lärm, kein Smartphone auf dem Nachttisch oder unter dem Kopfkissen),
  • Sorgen Sie für ein angenehmes Raumklima (16 –18 °C),
  • Nutzen Sie den Schlafraum nicht multifunktional (TV, PC etc.),
  • Gestalten Sie die Tagesabläufe schlaffördernd (Bewegung, Entspannung),
  • Nehmen Sie ein leicht verdauliches Abendessen spätestens zwei Stunden vor dem Zubettgehen ein,
  • Trinken Sie wenig bzw. kein Alkohol am Abend, da sonst die REM-Phase ausgelassen wird (sie sorgt für die Verarbeitung der Erlebnisse am Tag) und man direkt im Tiefschlaf landet.

Sehen Sie zum Thema „Erholsamer Schlaf” ein Video-Interview mit Dr. Utz Niklas Walter, Geschäftsführer des Instituts für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG)

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