Personal

Gesundheitsschutz? "Wir haben noch Nachholbedarf!"

Startups

Laut einer Studie mangelt es Startups an Arbeits- und Gesundheitsschutz-Maßnahmen. Daniel Grünes, CEO und Mitgründer eines fünfjährigen Tech-Startups, berichtet im Interview, welche Rolle die Gesundheit der Mitarbeitenden in seinem Startup spielt und was er gerne noch verbessern möchte.

Unternehmen mit einem Mitarbeiter sind in Deutschland gesetzlich verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen und damit auch sicherzustellen die Vorgaben des Arbeitsschutzes zu erfüllen – neuerdings die durch die Coronakrise modifizierten Arbeitsschutzstandards Covid-19.

Arbeitgeber sind für die Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten sowie die Umsetzung rechtlicher Vorgaben verantwortlich. Das Arbeitssicherheitsgesetz sieht ab dem ersten Mitarbeiter eine Fachkraft für Arbeitssicherheit sowie die Bestellung eines Betriebsarztes vor. Ab zwei Angestellten muss der Betrieb Ersthelfer demnach ausbilden lassen und benennen. Bei mehr als 20 Beschäftigten ist laut Gesetz ein Sicherheitsbeauftragter zu benennen.

Jedoch ist insbesondere bei Startups das Geschäft im Fokus, nicht unbedingt nach Gründung des Betriebs immer zuvorderst der Gesundheitsschutz. Das kann auch Daniel Grünes, CEO und Mitgründer des Tech-Startups aquila biolabs GmbH, bestätigen: „Bei uns finden regelmäßig Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Gesundheitsschutzes statt, wie der Gefährdungsbeurteilung oder Begehungen durch eine Fachkraft für Arbeitssicherheit. Aber wir haben hier durchaus auch noch Nachholbedarf. Das ist uns bewusst und hier möchten wir gerne noch mehr tun.“

In unserem Youtube-Kanal sehen Sie das Interview mit Daniel Grünes.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie in unserem Internet-Dossier.