Medikamente – mögliche Nebenwirkungen am Arbeitsplatz

Medikament
Nebenwirkungen am Arbeitsplatz
Schmerzmittel vom Morphintyp,
stark wirksam, Betäubungsmittel
Beeinträchtigung des Reaktionsvermögens, Benommenheit, Verhaltensänderung, Müdigkeit
Schlaf- und Beruhigungsmittel
(Sedativa und Hypnotika)
Schläfrigkeit – auch noch am Tag nach der Einnahme, Beeinträchtigung des Reaktionsvermögens, Koordinationsstörungen
Psychopharmaka
(Antidepressiva, Neuroleptika)
Ermüdung, Schwindel, Unruhe, Verwirrtheit, Kreislauf- und Sehstörungen, Koordinationsstörungen
Mittel gegen Bluthochdruck
Konzentrationsstörungen, Seh-, Hör- und Gleichgewichtsstörungen, Müdigkeit
Insulin und Antidiabetika
(Mittel gegen Zuckerkrankheit)
Unterzuckerung in der Einstellungsphase, bei Stoffwechselentgleisung und Dosierungsfehlern, auch durch Wechselwirkungen
Zentrale Muskelrelaxantien
(Medikamente bei Muskelver-
spannung)
Schläfrigkeit, Schwächegefühl, gestörte Muskelkoordination
Antiepileptika
z. T. Kopfschmerzen, Schwindel, Wahrnehmungs- und Bewusstseinsstörungen, Sehstörungen, zahlreiche Wechselwirkungen
Mittel gegen Allergien
z. T. Ermüdung, Schwindel, Kopfschmerzen, besondere Vorsicht bei Therapiebeginn
Mittel gegen Übelkeit und Reisekrankheit
Starke Ermüdung, deshalb darf der Fahrer es nicht einnehmen.
Mittel zur Pupillenerweiterung und -verengung
Seheinschränkung, Blendungsgefahr, Übelkeit, Störungen der Herzfunktion, nicht alleine mit dem Auto zum Augenarzt fahren!
Narkose und örtliche Betäubung
(Lokalanaesthetika)
Zeitlich begrenzte Fahruntauglichkeit nach ambulanten Eingriffen und nach örtlicher Betäubung möglich (2 bis 24 Stunden)
Grippemittel
Beeinträchtigung des Konzentrations- und Reaktionsvermögens möglich: Beipackzettel lesen!