Der Gebrauch von Drogen hat eine lange Tradition in Europa. Die Bewertung der Drogen ist teils umstritten (z. B. die Legalisierung von Haschisch), der Konsum teils abhängig von der jeweiligen Altersgruppe (Umgang mit Designerdrogen) und vom Geschlecht (Frauen greifen häufiger zu Medikamenten, Männer zu Alkohol). Die Toleranz für die Auswirkungen auf die Nichtkonsumenten wird zunehmend geringer, wie die Zunahme der rauchfreien Zonen (Bahnhöfe, Gaststätten) und die Promillegrenzen im Straßenverkehr zeigen.
Zudem steigen die Anforderungen an das Reaktionsvermögen in der Arbeitswelt ständig. Auf immer mehr Reize muss immer schneller und immer differenzierter reagiert werden. Ein durch Drogen "benebelter" Kopf macht sich rasch in verminderter Arbeitsleistung bemerkbar. Die durch Drogen den Unternehmen und dem Sozialversicherungssystem verursachten Kosten führen seit Jahren zu vermehrten Anstrengungen, den Drogenkonsum einzuschränken.
| Technische Daten | |
|---|---|
| Format: | DIN A5 |
| Umfang: | 16 Seiten |
| Druck: | farbig |
| Stand: | Dezember 2010 |
4,58 €
(exkl. MwSt.)