Deutschland 
 
 
 
28. April 2010

 

"Kostbare Ruhe – teurer Lärm"

28. April 2010 - Tag gegen Lärm

Egal wo wir uns aufhalten oder bewegen, die Akustik unserer Umgebung bestimmt unser Wohlbefinden. Geräusche unterstützen unsere Orientierung und ermöglichen eine Kommunikation. Auch wir selbst nehmen zunehmend Einfluss auf unsere akustische Umwelt und verändern die Klanglandschaften um uns herum – ob im Straßenverkehr, am Glascontainer oder durch lautes Sprechen im Büro. Eine starke Zunahme der Lautstärke geht jedoch häufig mit negativen Folgen für unsere Wahrnehmung einher und kann unserer Gesundheit sogar schaden.

 

Die Bekämpfung von Lärm ist und bleibt deshalb eine unverändert notwendige gesellschaftliche Aufgabe. Doch Lärmminderung kostet in der Regel Geld. Deshalb werden Schutzziele abgeschwächt und viele Regelungen des Lärmschutzes unzureichend formuliert und umgesetzt. Dabei wird gerne übersehen, dass auch der Lärm kostet, z.B. in Form von erheblichern Nutzungseinschränkungen und damit verbundenen Wertverlusten, die häufig nicht von den Verursachern, sondern von vielen Betroffenen getragen werden. Lärmminderung kostet also nicht nur, Lärmminderung vermeidet bzw. verringert auch Kosten. 

 

Die Auswirkungen von Lärm sind ganz unterschiedlich. Lärm behindert das konzentrierte Arbeiten und wirkt sich negativ auf die kognitiven Leistungen aus. Durch ungünstige Hörbedingungen und Lärm werden sowohl die Informationsaufnahme als auch die anschließende Verarbeitung der gehörten Informationen gestört. Das Zuhören wird anstrengender, was zu einer schnelleren Ermüdung führt. Auch die Ressourcen, die für das Behalten und Verarbeiten der gehörten Information zur Verfügung stehen, werden verringert.

 

Das Arbeiten in lauten Räumen ist ebenso für die Sprechenden anstrengender, da sie stets mit erhobener Stimme reden müssen. Der Informationsfluss wird durch das Wiederholen der nicht verstandenen Sätze und Wörter unterbrochen, die Gesprächsatmosphäre wird als unangenehm empfunden. Dies wiederum kann zu Ärger, Erschöpfung und Halsproblemen führen.

 

Der Tag gegen Lärm möchte allen Bürgern die Möglichkeit geben, sich dieser Zusammenhänge bewusst zu werden. Denn durch richtiges Verhalten lässt sich mancher Lärm vermeiden. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.tag-gegen-laerm.de

 

Unternehmen, die für ihre Mitarbeiter eine individuelle Beratung, Gehöruntersuchung oder auch Messungen von Schallpegeln und Nachhallzeiten wünschen, stehen die Experten der B·A·D GmbH, einem der größten Anbieter im Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz gerne zur Verfügung.

 

http://www.bad-gmbh.de

 

 

Über die B·A·D Gruppe

Die B·A·D Gruppe betreut mit mehr als 2.500 Experten in Deutschland und Europa 200.000 Betriebe mit 4 Millionen Beschäftigten in den unterschiedlichsten Bereichen der Prävention. 2010 betrug der Umsatz 164,5 Millionen Euro. Damit gehört die B·A·D GmbH mit ihren europäischen TeamPrevent Tochtergesellschaften zu den größten europäischen Anbietern von Präventionsdienstleistungen (Arbeitsschutz, Gesundheit, Sicherheit, Personal). Die Leistungstiefe reicht von Einzelprojekten bis hin zu komplexen Outsourcing-Maßnahmen. Ergänzt wird das Portfolio der Gruppe durch vielfältige Angebote in den Bereichen Consulting, Weiterbildung und Zertifizierung. Seit 2006 gehört die B·A·D GmbH zu den 100 besten TOPJOB Unternehmen im deutschen Mittelstand.

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