Deutschland 
 
 
 
21. Juni 2005

 

Zecken keine Angriffsfläche bieten

Experten empfehlen beim Waldspaziergang lange Kleidung und feste Schuhe

Sie sind im Vergleich zum Menschen winzig klein und können uns doch großen Schaden zufügen: Zecken. Wer sich aus beruflichen Gründen viel im Freien aufhält, wie etwa Gärtner, Förster oder Landwirte, setzt sich permanent der Gefahr eines Zeckenstiches aus, und damit dem Risiko, sich mit einem gefährlichen Virus zu infizieren oder an einer bakteriellen Infektion, der Borreliose, zu erkranken. Während es für die mit grippeähnlichen Symptomen einhergehende Borreliose, die mit Antibiotika behandelt werden muss, keinen Impfschutz gibt, lässt sich der Gefahr von FSME (Frühsommer-Meningoencephalitis) mit Impfungen vorbeugen. Für Forstwirte oder Landschaftspfleger, die sich viel an Waldrändern, in hohen Wiesen oder im Buschwerk aufhalten, empfehlen die Mediziner der B·A·D GmbH, einem der führenden Anbieter im Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz, diese Impfung. Denn die Viruserkrankung kann zu Hirnhaut- oder Gehirnentzündungen sowie zu Nervenlähmungen führen. Im schlimmsten Fall endet sie tödlich. Bei rund zehn Prozent der FSME-Patienten bleiben dauerhafte und zum Teil gravierende Schäden zurück.
 
Der Urlaub in Deutschland oder dem benachbarten Österreich macht ohne Spaziergänge durch Wald und Wiesen nur halb so viel Spaß. Damit diese Exkursionen keine bösen Folgen haben, empfehlen die B·A·D-Experten auch bei hochsommerlichen Temperaturen feste Schuhe sowie Hemden und Blusen mit langen Ärmeln. Die Hosenbeine sollten mit den Strümpfen am Bein „befestigt“ werden,  um den Zecken den Kontakt zur nackten Haut auch an den Beinen unmöglich zu machen.
 
Ob Spaziergänger oder Gärtner: Wer sich in typischen Zeckenbiotopen aufgehalten hat, muss seinen Körper sorgfältig auf Zecken untersuchen. Die Tiere bevorzugen warme Körperstellen und weiche Haut, weswegen die Leistengegend, die Achselhöhlen sowie Kopf, Hals und Ohren besonders sorgfältig beobachtet werden müssen. Findet sich eine Zecke, muss sie mit einer Pinzette oder den Fingernägeln möglichst dicht an der Haut gefasst und herausgezogen werden, ohne dass sie dabei geknickt oder zerquetscht wird. Kommt es trotz des Entfernens der Zecke und Desinfektion der Einstichstelle zu einer Entzündung, muss ein Arzt konsultiert werden. Die Mediziner der   B·A·D raten dringend von dem Versuch ab, Zecken mit Hilfe etwa von Ölen oder Klebstoffen unschädlich zu machen: Dann nämlich schütten die Zecken noch mehr ihrer gefährlichen Krankheitserreger aus.

 

 

Über die B·A·D Gruppe

Die B·A·D Gruppe betreut mit mehr als 2.500 Experten in Deutschland und Europa 200.000 Betriebe mit 4 Millionen Beschäftigten in den unterschiedlichsten Bereichen der Prävention. 2010 betrug der Umsatz 164,5 Millionen Euro. Damit gehört die B·A·D GmbH mit ihren europäischen TeamPrevent Tochtergesellschaften zu den größten europäischen Anbietern von Präventionsdienstleistungen (Arbeitsschutz, Gesundheit, Sicherheit, Personal). Die Leistungstiefe reicht von Einzelprojekten bis hin zu komplexen Outsourcing-Maßnahmen. Ergänzt wird das Portfolio der Gruppe durch vielfältige Angebote in den Bereichen Consulting, Weiterbildung und Zertifizierung. Seit 2006 gehört die B·A·D GmbH zu den 100 besten TOPJOB Unternehmen im deutschen Mittelstand.

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