Deutschland 
 
 
 
11. Mai 2006

 

Zecken den gefährlichen Stich erschweren

Lange Kleidung beim Waldspaziergang schützt vor Parasiten /

Bei Arbeit im Freien raten Experten zur FSME-Schutzimpfung

Der Stich ist klein, wird oft gar nicht bemerkt. Und kann doch verheerende Folgen haben: Zecken, die im Wald und auf Wiesen lauern, können gefährliche Virus- und Bakterienerkrankungen übertragen – ohne dass der Verdacht sofort auf die blutsaugenden Parasiten fällt. Mit grippeähnlichen Symptomen wie Fieber, Gliederschmerzen und Abgeschlagenheit macht sich die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) bemerkbar, die zu einer Hirnhaut- oder Gehirnentzündung und womöglich irreparablen Schädigungen führen kann. Im Gegensatz zur Borreliose, ausgelöst durch von Zecken übertragenen Bakterien, gibt es gegen die Viruserkrankung FSME einen Impfschutz.

Und den empfehlen die Experten der B·A·D GmbH, einem der führenden Anbieter im Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz, vor allem Mitarbeitern in der Forst- und Landwirtschaftwirtschaft sowie Gärtnereien. Beim Aufenthalt in Wald und Flur raten die Mediziner Naturfreunden zu festen Schuhen sowie langen Hosen und langärmeligen Hemden – auch bei hochsommerlichen Temperaturen.

Auch die Verwendung zeckenabweisender Hautschutz-Lotionen ist eine sinnvolle Schutzmaßnahme. Da die Wirkung der Mittel jedoch auf max. 8 Stunden begrenzt ist, empfiehlt die B·A·D nach dem Spaziergang eine vorsorgliche Körperkontrolle. Findet sich tatsächlich ein Parasit, muss er so nahe wie möglich an der Haut mit einer Pinzette oder den Fingernägeln gegriffen und herausgezogen werden, ohne dass die Zecke dabei geknickt oder zerquetscht wird. Vom Einsatz so genannter Hausmittel wie Öl oder Klebstoff raten die Mediziner dringend ab: Damit steigt das Risiko, dass die Zecke noch mehr Erreger in den Menschen ausschüttet. Gelingt das vollständige Entfernen der Zecke nicht, ist der Gang zum Arzt angezeigt. Das gilt auch, wenn einige Tage nach dem Zeckenstich eine runde Hautrötung auftritt.

 

 

Über die B·A·D Gruppe

Die B·A·D Gruppe betreut mit mehr als 2.500 Experten in Deutschland und Europa 200.000 Betriebe mit 4 Millionen Beschäftigten in den unterschiedlichsten Bereichen der Prävention. 2010 betrug der Umsatz 164,5 Millionen Euro. Damit gehört die B·A·D GmbH mit ihren europäischen TeamPrevent Tochtergesellschaften zu den größten europäischen Anbietern von Präventionsdienstleistungen (Arbeitsschutz, Gesundheit, Sicherheit, Personal). Die Leistungstiefe reicht von Einzelprojekten bis hin zu komplexen Outsourcing-Maßnahmen. Ergänzt wird das Portfolio der Gruppe durch vielfältige Angebote in den Bereichen Consulting, Weiterbildung und Zertifizierung. Seit 2006 gehört die B·A·D GmbH zu den 100 besten TOPJOB Unternehmen im deutschen Mittelstand.

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