Mediziner der B·A·D raten beim Aufenthalt in der Natur wie im Garten zu erhöhter Wachsamkeit / Schutz durch Kleidung und Körperkontrolle
Strenge Winter mit kalten, frostigen Nächten scheinen in hiesigen Breitengraden der Vergangenheit anzugehören – und das kann insbesondere auch für Naturfreunde unangenehme Folgen haben: Denn die Zecken profitieren von der Erwärmung des Klimas, sie können bereits jetzt beim Spaziergang durch den Wald wie beim Aufenthalt im heimischen Garten eine ernsthafte Gefahr darstellen. Die Mediziner der B·A·D GmbH, ein führender Anbieter im Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz, raten bei Ausflügen in die Natur zu schützender Kleidung und der anschließenden aufmerksamen Betrachtung des Körpers. Infizierte Zecken können Borreliose oder die Früh-Sommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) übertragen.
Nach wie vor hält sich der Irrglaube, dass die Zecken von den Bäumen fallen, und dass eine Kopfbedeckung ausreichenden Schutz bietet. Doch, so die Experten der B·A·D, die Zecke wird von Sträuchern oder Gräsern abgestreift, und sucht warme Körperstellen wie den Nacken, die Kniebeugen, die Achselhöhlen, aber auch Unterarme und Unterschenkel oder den Genitalbereich auf. Wer sich wie Forst- und Jagdarbeiter beruflich in der Natur aufhält, weiß sich durch Kleidung, Zeckenschutzmittel oder etwa auch eine FSME-Impfung gegen die Gefahr zu wappnen. Doch Sportler wie Mountainbiker oder vor allem auch Golfer müssen erhöhte Vorsicht walten lassen, das Unterholz meiden und etwa durch das Tragen der Strümpfe über den Hosenbeinen die Angriffsflächen minimieren. Grundsätzlich empfehlen die Experten bei Aufenthalten in der Natur helle Kleidung, auf der eine Zecke schnell zu sehen ist.
Zeckenerkrankungen zeigen häufig ein vielfältiges Krankheitsbild mit Störungen an verschiedenen Organen. Bei der Borreliose werden das Nervensystem, die Gelenke und das Gewebe geschädigt, die Früh-Sommer-Meningo-Enzephalitis ist eine durch Viren hervorgerufene Gehirnentzündung. Hat sich eine Zecke in der Haut festgebissen, muss sie möglichst schnell durch vorsichtiges Drehen entfernt werden, da das Infektionsrisiko mit der Saugdauer steigt. Wer sich das fachgerechte Entfernen und Töten der Zecke nicht zutraut, dem raten die B·A·D-Mediziner zum unverzüglichen Aufsuchen eines Arztes.
Die B·A·D Gruppe betreut mit mehr als 2.500 Experten in Deutschland und Europa 200.000 Betriebe mit 4 Millionen Beschäftigten in den unterschiedlichsten Bereichen der Prävention. 2010 betrug der Umsatz 164,5 Millionen Euro. Damit gehört die B·A·D GmbH mit ihren europäischen TeamPrevent Tochtergesellschaften zu den größten europäischen Anbietern von Präventionsdienstleistungen (Arbeitsschutz, Gesundheit, Sicherheit, Personal). Die Leistungstiefe reicht von Einzelprojekten bis hin zu komplexen Outsourcing-Maßnahmen. Ergänzt wird das Portfolio der Gruppe durch vielfältige Angebote in den Bereichen Consulting, Weiterbildung und Zertifizierung. Seit 2006 gehört die B·A·D GmbH zu den 100 besten TOPJOB Unternehmen im deutschen Mittelstand.