Deutschland 
 
 
 
17. April 2007

 

Verschlusspflicht für gefährliche Substanzen

Tipps der B·A·D-Experten: So schützen Sie Ihr Kind vor Vergiftungen

Auch wenn es nicht wie etwa eine Tablette schön bunt aussieht und im ersten Moment süßlich schmeckt, sondern eher streng und abstoßend riecht: Der kindliche Entdeckungsdrang ist kaum zu bremsen, alles wird angefasst und befühlt – und in den Mund gesteckt und geschluckt. Auch hochgiftige Stoffe, die das Leben von Kleinkindern gefährden. Vergiftungen machen einen großen Teil der häuslichen Unfälle aus. Experten schätzen, dass jährlich rund 150.000 Kleinkinder im Alter von zehn Monaten bis viereinhalb Jahren Vergiftungen durch den Verzehr von Medikamenten, Reinigungsmitteln und Kosmetika, aber auch dem Essen von Zigaretten erleiden. Damit die kindliche Entdeckungstour durch den elterlichen Haushalt keine gefährlichen Folgen hat, raten die Experten der B·A·D GmbH, einer der führenden Anbieter im Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz, zum konsequenten Wegschließen: Arzneimittel gehören ebenso in verschlossene Schränke wie Haushaltsreiniger, Waschmittel, Kosmetika oder etwa Pflanzenschutzmittel. Auch Alkoholreste in Gläsern, Zigaretten und Aschenbecher müssen sich außerhalb der kindlichen Reichweite befinden.

Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder auch Schwindel und Krämpfe können Indiz dafür sein, dass der Nachwuchs bei aller Vorsicht doch fündig geworden ist und eine gefährliche Substanz konsumiert hat. In einem solchen Fall muss sofort der Arzt konsultiert und der Rat der Giftnotrufzentrale eingeholt werden. Eltern, die befürchten, dass ihr Kind etwas Giftiges geschluckt hat, sollten es um des Verdünnungseffektes willen unverzüglich in kleinen Schlucken Wasser, Tee oder Saft trinken lassen. Milch sollten die Eltern nicht geben, raten die Mediziner der B·A·D: Entgegen der landläufigen Meinung ist Milch kein Gegengift, sondern kann die Giftaufnahme durch den Darm noch beschleunigen. Auch von dem Versuch, das Kind zum Erbrechen zu bringen, raten die Experten ab – das sollte man einem erfahrenen Arzt überlassen. Grundsätzlich sollten Mutter und Vater versuchen zu ermitteln, welches Gift ihr Kind geschluckt, getrunken oder eingeatmet hat.

Giftiges verbirgt sich auch in der Natur, und das nicht nur in Pilzen. Ob Maiglöckchen, Narzissen, Mohn, Schierling oder Tollkirsche und Weihnachtsstern – sie alle können beim Verzehr eine ernste Gefahr für das Leben von Kleinkindern darstellen.

 

 

Über die B·A·D Gruppe

Die B·A·D Gruppe betreut mit mehr als 2.500 Experten in Deutschland und Europa 200.000 Betriebe mit 4 Millionen Beschäftigten in den unterschiedlichsten Bereichen der Prävention. 2010 betrug der Umsatz 164,5 Millionen Euro. Damit gehört die B·A·D GmbH mit ihren europäischen TeamPrevent Tochtergesellschaften zu den größten europäischen Anbietern von Präventionsdienstleistungen (Arbeitsschutz, Gesundheit, Sicherheit, Personal). Die Leistungstiefe reicht von Einzelprojekten bis hin zu komplexen Outsourcing-Maßnahmen. Ergänzt wird das Portfolio der Gruppe durch vielfältige Angebote in den Bereichen Consulting, Weiterbildung und Zertifizierung. Seit 2006 gehört die B·A·D GmbH zu den 100 besten TOPJOB Unternehmen im deutschen Mittelstand.

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