Gefahren beim Bau von Motivwagen und dem Risiko Restalkohol trotzen
Ob mit "Helau"- oder "Alaaf"-Rufen — Karneval, Fasching und die Fastnacht werden mit großer Ausgelassenheit und nicht selten feucht-fröhlich gefeiert. Einer der Höhepunkte der "fünften Jahreszeit" ist der Faschingsumzug mit seinen phantasievollen Motivwagen und den herab "regnenden" Süßigkeiten. Nicht selten jedoch wird das Einsammeln von Kamelle und Schokolade von Unfällen überschattet: Besonders Kinder sind mit Feuereifer bei der Sache und unterschätzen das Verletzungsrisiko, das große Wagenräder in sich bergen. Und wenn Aufbauten auf einer Zugmaschine zu hoch oder zu schwer ausfallen und dadurch der Schwerpunkt des Wagens verlagert wird, droht sogar die Gefahr der Instabilität: Abrupte Lenkmanöver oder Unebenheiten auf der Fahrbahn können ein Umkippen des Fahrzeugs zur Folge haben.
Zwar soll das närrische Treiben nicht zu stark reglementiert werden, doch natürlich gilt auch bei den Umzügen die Straßenverkehrszulassungsordnung. An den Fahrzeugen müssen Räder, Radlager und Reifen einwandfrei sein, Radmuttern müssen fest sitzen und bei der Abnahme der Fahrzeuge wird auf funktionierende Anhängerkupplungen und Zuggabeln geachtet. Die Experten der B·A·D GmbH, dem führenden Anbieter im Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz, wissen, dass vor allem der Einsatz von Fahrzeugen mit Drehschemel-Lenkung heikel ist. Durch eine Lenksicherung, so ihr Tipp, kann ein zu weites Einschlagen verhindert und damit die Kippgefahr minimiert werden. Um auszuschließen, dass vor allem jüngere Narren unter die Fahrzeuge geraten können, empfehlen sie Verschalungen und eine Absicherung des Wagens durch Begleiter, die auf Höhe der Räder mitgehen.
Den Fahrern der Motivwagen wird beim Straßenumzug Geduld abverlangt. Sie dürfen nur Schrittgeschwindigkeit fahren und sich während ihrer Fahrt ausschließlich mit Alkoholfreiem erfrischen. Süffiges Bier und perlender Sekt bleiben der Zeit nach dem Umzug vorbehalten — und die Zeit spielt auch am Morgen nach den närrischen Vergnügungen eine wichtige Rolle. Verursacht nämlich Restalkohol auf dem Arbeitsweg am Morgen danach einen Unfall, kann der Schutz durch die gesetzliche Unfallversicherung gefährdet sein. Nur ungefähr 0,15 Promille pro Stunde werden vom Körper abgebaut. Und das bedeutet, dass Karnevalisten, die um zwei Uhr nachts mit 1,0 Promille ins Bett gehen, erst gut sieben Stunden später wieder vollkommen fahrtüchtig sind. Augenmaß und öffentliche Verkehrsmittel bieten sich an, um Fastnachtsfreuden und Arbeit unter einen Hut zu bekommen und sie sind Garanten dafür, dass eine Katerstimmung den närrischen Spaß nicht nachträglich trüben kann.
Die B·A·D Gruppe betreut mit mehr als 2.500 Experten in Deutschland und Europa 200.000 Betriebe mit 4 Millionen Beschäftigten in den unterschiedlichsten Bereichen der Prävention. 2010 betrug der Umsatz 164,5 Millionen Euro. Damit gehört die B·A·D GmbH mit ihren europäischen TeamPrevent Tochtergesellschaften zu den größten europäischen Anbietern von Präventionsdienstleistungen (Arbeitsschutz, Gesundheit, Sicherheit, Personal). Die Leistungstiefe reicht von Einzelprojekten bis hin zu komplexen Outsourcing-Maßnahmen. Ergänzt wird das Portfolio der Gruppe durch vielfältige Angebote in den Bereichen Consulting, Weiterbildung und Zertifizierung. Seit 2006 gehört die B·A·D GmbH zu den 100 besten TOPJOB Unternehmen im deutschen Mittelstand.