Deutschland 
 
 
 
25. August 2006

 

Sushi – und wie aus dem Genuss kein Verdruss wird

Experten raten vom Kauf roher Sushi-Happen im Supermarkt ab

Frische , Hygiene und korrekte Kühlung entscheidend für die Qualität

Sushi ist  „hip“ und „in“: Zunehmend mehr Sushi-Restaurants erobern die Städte. Längst sind die gedämpften, marinierten oder auch rohen Fischprodukte in Plastikschalen abgepackt im Supermarkt zu finden. Zwar ist die Sushi-Küche abwechslungsreich und in Verbindung mit dem in Reisessig gesäuerten Klebereis, Bambusmatten und Gemüse auch äußerst schmackhaft – doch der Genuss kann schnell zum Verdruss werden, wenn die notwendigen strengen Hygieneanforderungen nicht eingehalten werden. Zu besonderer Vorsicht raten die Experten der B·A·D GmbH, einem der führenden Anbieter im Gesundheitsschutz, beim Angebot von rohem Lachs, Makrele, Zander und Viktoriabarsch: Diese Fischarten werden in der traditionellen japanischen Küche nämlich nicht zur Herstellung von Sushi verwendet. Bei uns jedoch schon, da die Meere überfischt sind und traditionelle Fischarten verschwinden.
 
Frische ist Trumpf in der Sushi-Küche und genießt beim traditionellen Sushi-Meister, der in Japan eine mindestens fünfjährige Ausbildung absolviert, oberste Priorität. Bevorzugt werden Thunfisch, Seebrassen, Katfisch, Schnapper, Fliegenfisch und Seeigel für die Sushi-Zubereitung verwendet. Jeder Fisch wird dabei nicht nur auf Farbe, Konsistenz, Geruch und Geschmack geprüft, er muss auch bei null Grad gelagert und möglichst schnell filettiert werden. Auch das zur Weiterverarbeitung vorbereitete Filet muss bei null Grad gehalten werden. Sind die handgeformten, gerollten oder gepressten Sushi längere Zeit auf den Laufbändern der Bars unterwegs, können die Fischhappen hohe Keimzahlen erreichen.
Roher Fisch, der vor dem Verzehr nicht gänzlich erhitzt und dessen Keime nicht durch spezielle Behandlung vernichtet wurden, kann eine Vielzahl mikrobiologischer Gefahren in sich bergen. Während in asiatischen und südamerikanischen Fischereierzeugnissen nicht selten der Cholera-Erreger nachgewiesen wird, besteht bei Fischen, Krebs- und Weichtieren aus zentral pazifischen und afrikanischen Regionen die Gefahr, an Salmonellen zu erkranken.
 
Während Mundpropaganda, die eigene Nase und die Geschmacksnerven über den Besuch oder Nicht-Besuch einer Sushi-Bar entscheiden, raten die Experten der  B·A·D vom Kauf roher Sushi-Erzeugnisse aus dem Supermarkt dringend ab: Diese Produkte sollen nach Angaben der Hersteller bei null bis vier Grad zwei Tage lang haltbar sein – sie lagern in den Kühltheken der Lebensmittelmärkte jedoch bei Temperaturen von acht bis zehn Grad.

 

 

Über die B·A·D Gruppe

Die B·A·D Gruppe betreut mit mehr als 2.500 Experten in Deutschland und Europa 200.000 Betriebe mit 4 Millionen Beschäftigten in den unterschiedlichsten Bereichen der Prävention. 2010 betrug der Umsatz 164,5 Millionen Euro. Damit gehört die B·A·D GmbH mit ihren europäischen TeamPrevent Tochtergesellschaften zu den größten europäischen Anbietern von Präventionsdienstleistungen (Arbeitsschutz, Gesundheit, Sicherheit, Personal). Die Leistungstiefe reicht von Einzelprojekten bis hin zu komplexen Outsourcing-Maßnahmen. Ergänzt wird das Portfolio der Gruppe durch vielfältige Angebote in den Bereichen Consulting, Weiterbildung und Zertifizierung. Seit 2006 gehört die B·A·D GmbH zu den 100 besten TOPJOB Unternehmen im deutschen Mittelstand.

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