Deutschland 
 
 
 
08. August 2003

 

Strom gibt's nur für intakte Geräte

Vorsicht vor defekten Steckern und Kabeln / Stromschläge können tödlich sein

In der Badewanne sitzen und mit dem Fön schon mal die Haare trocknen... – eine absurde Vorstellung, da das Zusammenwirken von Elektrizität und Wasser lebensgefährlich ist, und bereits kleine Kinder wissen das. Doch wer dieses ungeschriebene Gesetz befolgt, ist beim allzu sorglosen Umgang mit elektrischen Geräten noch lange nicht vor den Gefahren des Stroms gefeit: Lampen, Bügeleisen und etwa Küchenmaschinen mit lockeren Steckern, gequetschten oder gar angeschmolzenen Kabeln, werden immer wieder ohne großes Nachdenken unter Spannung gesetzt und das kann gefährliche Folgen haben. Wer beispielsweise ein defektes, unter Spannung stehendes Gerät berührt – und das womöglich mit feuchten Händen oder in einer kleinen Pfütze im Bad stehend – der riskiert einen Stromschlag. Je nach Stärke des Stroms macht sich der durch Kribbeln und Muskelverkrampfungen bemerkbar, im schlimmsten Fall drohen Herzkammerflimmern, Herzstillstand und sogar der Tod.

Schon kleinste Ströme von zwei bis drei Milliampere werden als leichtes Kribbeln wahrgenommen und oftmals mit der Bemerkung, „ich habe einen gewischt gekriegt“ kommentiert. Dieses Ströme richten zwar keinen körperlichen Schaden an, doch wer sie etwa beim Anschließen einer Deckenlampe abbekommt, kann leicht vor Schreck von der Leiter stürzen und sich dabei verletzen. Die Mediziner der B·A·D GmbH, einem führenden Anbieter im Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz, warnen davor, Elektrogeräte mit ersichtlich defekter Isolierung eigenmächtig reparieren zu wollen. Grundsätzlich, so ihre Empfehlung, sollen nur Fachleute die Reparatur elektrischer Geräte vornehmen, und das gilt gleichermaßen für die defekte Lampe im Wohnzimmer wie für alle anderen Gebrauchsgegenstände im Haushalt, im Garten und am Arbeitsplatz. Um Schäden zu vermeiden, zu denen auch ein Feuer gehören kann, ist der Blick auf die elektrische Schutzart an den Geräten, also die Kennziffern oder die grafische Kennzeichnung, ratsam. Sie geben beispielsweise Aufschluss darüber, ob die Lichterkette regengeschützt und somit für den Garten geeignet ist.

Sorgfältiger Umgang mit Elektrogeräten reduziert die Verletzungsgefahr und verlängert deren Lebensdauer. Grundsätzlich dürfen die Geräte, die das GS- oder VDE-Zeichen tragen müssen, niemals an dem Kabel aus der Steckdose gezogen werden, sondern immer am Stecker selbst. Das sorgfältige, nicht zu dichte Aufwickeln des Kabels verhindert Schäden etwa durch Knicke, auch häufiges Anstoßen und Quetschen der Kabel muss vermieden werden. Sonst kann es passieren, dass das elektrische Küchenmesser zur Gefahr wird, noch bevor die Schneideblätter mit ihrer Arbeit begonnen haben.

 

 

Über die B·A·D Gruppe

Die B·A·D Gruppe betreut mit mehr als 2.500 Experten in Deutschland und Europa 200.000 Betriebe mit 4 Millionen Beschäftigten in den unterschiedlichsten Bereichen der Prävention. 2010 betrug der Umsatz 164,5 Millionen Euro. Damit gehört die B·A·D GmbH mit ihren europäischen TeamPrevent Tochtergesellschaften zu den größten europäischen Anbietern von Präventionsdienstleistungen (Arbeitsschutz, Gesundheit, Sicherheit, Personal). Die Leistungstiefe reicht von Einzelprojekten bis hin zu komplexen Outsourcing-Maßnahmen. Ergänzt wird das Portfolio der Gruppe durch vielfältige Angebote in den Bereichen Consulting, Weiterbildung und Zertifizierung. Seit 2006 gehört die B·A·D GmbH zu den 100 besten TOPJOB Unternehmen im deutschen Mittelstand.

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