B·A·D-Experten informieren zum Thema Neue Influenza A/H1N1
Bonn, 20. August 2009 – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bestätigt auf ihrer Internetseite aktuell über 180.000 Fälle von Influenza A (H1N1).
Das Virus wird sich weiter weltweit ausbreiten.
Aktuell wird der Impfstoff gegen die neue Influenza getestet. Der Impfstoff soll Ende September/Anfang Oktober schrittweise ausgeliefert werden. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt erklärte am 19. August in einer Pressekonferenz, dass jeder, der geimpft werden möchte, auch eine Impfung gegen das Virus A/H1N1 bekommen werde. Zunächst sollen jedoch Risikogruppen, wie z.B. chronisch Kranke, Schwangere und Mitarbeiter im Gesundheitswesen, der Polizei und Feuerwehr immunisiert werden. Die Kosten dieser Impfaktion übernehmen die Krankenkassen. Die Verteilung und die Impfung erfolgt dann gemäß den Vorgaben des Bundesgesundheitsministeriums und der einzelnen Bundesländer. Genaue Informationen zur Durchführung und Organisation der Impfkampagne liegen zurzeit noch nicht vor.
Auch in Deutschland steigen die gemeldeten Fälle der Neuen Influenza. Die meisten Neuinfizierten haben sich jetzt im Urlaub mit der Neuen Influenza angesteckt, die sich wie eine gewöhnliche Grippeinfektion vorwiegend über Tröpfchen – also z.B. beim Husten oder Niesen - verbreitet. Daher ist mit einem weiteren Anstieg der Infektionszahlen innerhalb Deutschlands zu rechnen.
Persönliche Hygienemaßnahmen, die im Alltag leicht zu praktizieren sind, können vor einer Infektion mit der Neuen Influenza schützen:
Die Weltgesundheitsorganisation geht davon aus, dass es wahrscheinlich keine oder nur eine begrenzte Immunität des Menschen gegenüber dem neuen Grippe-Virus gibt, da Influenza-Viren fortwährend ihr Erbgut verändern. Untersuchungen des Robert Koch-Instituts in Berlin haben gezeigt, dass die antiviralen Medikamente (Neuraminidasehemmer) auch gegen die neuen Influenza-Viren wirken. Die in den Medien gemeldeten Resistenzen gegen das Medikament "Tamiflu" sind nur vereinzelt aufgetreten und es wurde keine weitere Verbreitung der resistenten Viren beobachtet.
Bis jetzt sind die Erkrankungen in unseren Regionen relativ mild verlaufen und die Symptome entsprechen weitgehend denen einer Erkältungskrankheit bzw. denen der "normalen" saisonalen Grippeerkrankungen im Winter (z.B. Fieber, Husten, Niesen, Kopf-, Muskel- und Gliederschmerzen, Müdigkeit und Appetitlosigkeit). Bei einem Verdacht auf eine Grippe-Erkrankung sollte man zu Hause bleiben und den Hausarzt kontaktieren.
Fragen zum Thema Influenza A (H1N1) beantworten Ihnen die Experten der B·A·D GmbH auch per E-Mail unter info@bad-gmbh.de.
Die B·A·D Gruppe betreut mit mehr als 2.500 Experten in Deutschland und Europa 200.000 Betriebe mit 4 Millionen Beschäftigten in den unterschiedlichsten Bereichen der Prävention. 2010 betrug der Umsatz 164,5 Millionen Euro. Damit gehört die B·A·D GmbH mit ihren europäischen TeamPrevent Tochtergesellschaften zu den größten europäischen Anbietern von Präventionsdienstleistungen (Arbeitsschutz, Gesundheit, Sicherheit, Personal). Die Leistungstiefe reicht von Einzelprojekten bis hin zu komplexen Outsourcing-Maßnahmen. Ergänzt wird das Portfolio der Gruppe durch vielfältige Angebote in den Bereichen Consulting, Weiterbildung und Zertifizierung. Seit 2006 gehört die B·A·D GmbH zu den 100 besten TOPJOB Unternehmen im deutschen Mittelstand.